Person mit Waffe gesehen

Verdacht auf Gefahrenlage: Bereich wieder freigegeben


Aktualisiert am 28.05.2026 – 17:03 UhrLesedauer: 2 Min.

Die Polizei ist am Tempelhofer Feld im Einsatz: Ein Hubschrauber unterstützte die Suche. (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa)

Eine mutmaßliche Gefahrenlage führt die Polizei auf das Tempelhofer Feld. Auch ein Hubschrauber ist vor Ort. Jetzt gibt es eine vorsichtige Entwarnung.

Die Berliner Polizei ist am Donnerstagmittag zum Tempelhofer Feld ausgerückt. Es habe den „Verdacht einer Gefahrenlage“ gegeben, teilte die Behörde auf X mit. Einsatzkräfte überprüften die Situation nahe dem Volleyballfeld.

Eine Sprecherin der Polizei teilte mit, Zeugen hätten eine „Person mit schussähnlichen Gegenstand“ gesehen. Einzelne Zugänge auf das Feld wurden gesperrt, ein Verlassen des Feldes war jedoch jederzeit möglich. Nach Angaben der Polizei hätten Zeugen gesehen, wie mehrere Menschen in einen Streit geraten sein sollen. Dabei soll einer eine Waffe gezeigt haben. Spezialkräfte suchten das Feld ab, eine Person mit einer Waffe wurde jedoch nicht entdeckt.

Kräfte der Polizei im Einsatz auf dem Tempelhofer Feld. (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa)

Die Polizei war mit einer „Vielzahl von Einsatzkräften“ vor Ort. Das habe überwiegend mit der Größe des Tempelhofer Feldes zusammengehangen. Ein Hubschrauber unterstützte die Suche nach der Person. Die Bereiche wurden laut Polizei wieder freigegeben. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Größere Suche im März in der Hasenheide

Vor gut zwei Monaten gab es einen vergleichbaren Großeinsatz der Polizei in dem nahegelegenen Volkspark Hasenheide. Damals hatten Zeugen von Schüssen berichtet. Zahlreiche Polizisten sowie ein Hubschrauber und Hunde suchten damals das Gelände ab – nach knapp drei rund Stunden wurde der Einsatz ohne Ergebnisse beendet.

In den vergangenen Monaten gibt es vermehrt Schüsse auf den Straßen Berlins. Wegen der Entwicklung wurde bei der Polizei die Sondereinheit des Landeskriminalamtes (LKA) „Ferrum“ (lateinisch, übersetzt: „Eisen») eingerichtet. Die Berliner Staatsanwaltschaft zog mit der neuen Ermittlungsgruppe «Telum“ nach. Durch Razzien in Bars und an Treffpunkten soll die organisierte Kriminalität unter Druck gesetzt werden.

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