Am Samstag feiert das monumentale Grand Egyptian Museum (GEM) seine offizielle Eröffnung.
Der lang erwartete Ausstellungsraum wird zum größten Museum der Welt, das einer einzigen Zivilisation gewidmet ist: dem alten Ägypten.
Der JUWEL werden über 100.000 Artefakte ausgestellt sein, von Tutanchamuns Grabschätzen bis zum berühmten „Solarboot“ des Pharaos Cheops.
Tutanchamuns Grabschätze für die Öffentlichkeit zugänglich
Besucher betreten die Museum über die Große Halle und die Große Treppe, weitläufige Räume, die hoch aufragende Hieroglyphensäulen und kolossale Pharaonenstatuen beherbergen.
Diese führen zu den Hauptgalerien, die im Oktober 2024 für 4.000 glückliche Besucher für eine exklusive Vorschau geöffnet wurden.
Am 1. November 2025 wird die letzte Phase des GEM mit der Eröffnung der mit Spannung erwarteten Tutanchamun-Galerien abgeschlossen sein, in denen mehr als 5.000 Artefakte aus dem Grab des Knabenkönigs ausgestellt werden.
Diejenigen, die der Einweihung beiwohnen – Führungspersönlichkeiten und Würdenträger aus der ganzen Welt – können Objekte wie die schillernde goldene Grabmaske und lebensgroße Holzstatuen des jungen Pharaos bestaunen.
Die glanzvolle Eröffnungszeremonie wird im Livestream übertragen TikTok.
Die Öffentlichkeit kann ab dem 4. November ihren Besuch in der Einrichtung buchen. Der Eintrittspreis für erwachsene ausländische Besucher beträgt 1.450 ägyptische Pfund (30 €).
Insgesamt wird das Museum eine Fläche von 22.000 Quadratmetern haben Ausstellung Raum. Außerdem wird es eine der umfangreichsten Naturschutz- und Forschungseinrichtungen der Welt beherbergen.
Ein unterirdisch Der Tunnel verbindet das Hauptgebäude mit 19 Speziallabors, die sich der Bewahrung des antiken ägyptischen Erbes widmen, von fragilen Papyri bis hin zu Skulpturenfragmenten und menschlichen Überresten.
Das GEM möchte jedes Jahr bis zu fünf Millionen Besucher begrüßen.
Ein mutiges Design, das alte Geschichte und zeitgenössische Innovation verbindet
Das Museum liegt auf dem Wüstenplateau des Nils, nur wenige hundert Meter vom Wahrzeichen entfernt Pyramiden von Gizeh.
Der markante Entwurf des irischen Architekten Roisin Heneghan ist eine klare Hommage an die antiken Bauwerke – Dreiecke und Pyramiden sind die dominierenden Formen – und richtet gleichzeitig durch den Einsatz wissenschaftlicher und nachhaltiger Methoden einen festen Blick in die Zukunft Innovationen.
Beispielsweise wird für die Konstruktion Stahlbeton verwendet, ein Material, das die Regulierung der Innentemperatur unterstützt und so die Abhängigkeit von Klimaanlagen verringert.
Die umliegenden Gärten, ebenfalls gespickt mit dreieckigen Formen, wurden mit den Landschaftsarchitekten West 8 entworfen und von der üppigen Vegetation des Niltals inspiriert.
