Der griechische Tourismussektor verzeichnete in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 starke Erfolge, wobei die Reiseeinnahmen und -ankünfte im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2025 deutlich höher ausfielen.

Im April 2026 verzeichnete die Reisebilanz einen Überschuss von 735,9 Millionen Euro, gegenüber 697,3 Millionen Euro im April 2025. Die Reiseeinnahmen stiegen um 9,5 % auf 1,11 Milliarden Euro, gegenüber 1,02 Milliarden Euro im Vorjahr.

Der Anstieg war hauptsächlich auf einen Anstieg der Einreiseströme um 10,6 % zurückzuführen, trotz eines leichten Rückgangs der durchschnittlichen Ausgaben pro Reise um 1 %.

Noch auffälliger ist das Bild in den ersten vier Monaten. Der Reisebilanzüberschuss stieg von 1,05 Milliarden Euro im gleichen Zeitraum des Jahres 2025 auf 1,66 Milliarden Euro, was einem Anstieg von mehr als 58 % entspricht.

Die Reiseeinnahmen stiegen um 752,9 Millionen Euro oder 36,9 Prozent auf 2,79 Milliarden Euro, während die Reisezahlungen um 14 Prozent auf 1,13 Milliarden Euro stiegen.

Starker Anstieg der Ankünfte: Welche Märkte entscheiden sich für Griechenland

Mit dem Anstieg der Einnahmen ging ein starker Anstieg der Ankünfte einher. Von Januar bis April erreichten die Einreisereisen 5,24 Millionen Besucher, ein Anstieg von 27,1 % gegenüber 4,12 Millionen im gleichen Zeitraum des Jahres 2025. Besonders ausgeprägt war der Anstieg der Ankünfte über Landgrenzübergänge, die um 67,8 % anstiegen, während der Flugverkehr um 12,8 % zunahm.

Die Einnahmen aus EU-Ländern stiegen um 38,7 % auf 1,37 Milliarden Euro, während die Einnahmen aus Nicht-EU-Ländern um 37,5 % auf 1,34 Milliarden Euro stiegen.

Ebenso stiegen die Ankünfte aus EU-Ländern um 36,1 %, während die Ankünfte aus dem Rest der Welt um 18,3 % zunahmen.

Auf Marktebene stach Italien hervor, wo die Einnahmen im Viermonatszeitraum um 57,5 ​​% und die Ankünfte um 21,6 % stiegen. Auch das Vereinigte Königreich leistete einen besonders starken Beitrag: Die Reiseeinnahmen beliefen sich auf 331,7 Millionen Euro und die Reiseströme stiegen um 51 %. Auch Frankreich meldete positive Zahlen: Die Einnahmen stiegen um 12,6 % und die Ankünfte stiegen um 14,1 %.

Die Zahlen bestätigen den starken Start in die diesjährige Tourismussaison. Der Sektor verzeichnete ein zweistelliges Wachstum sowohl bei den Ankünften als auch bei den Einnahmen, was der Dienstleistungsbilanz und der griechischen Wirtschaft insgesamt einen deutlichen Aufschwung verlieh.

Zusätzliche Quellen • Τράπεζα της Ελλάδος

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