Eine Reihe von Erdbeben ereignete sich am Sonntag gegen 13:00 Uhr im nördlichen Golf von Euböa. Die Erschütterungen dauerten etwa 20 Sekunden und innerhalb weniger Minuten folgten mehrere weitere Beben.

Das stärkste Beben erreichte nach vorläufigen Angaben eine Stärke von etwa 5,2.

Wissenschaftler beobachten die Entwicklungen in den nächsten 48 Stunden genau, um die Entwicklung der seismischen Aktivität einzuschätzen und festzustellen, ob es zu weiteren erheblichen Erschütterungen kommen könnte.

Nach Angaben des Bürgermeisters von Mantoudi wurden an mehreren Stellen entlang des örtlichen Straßennetzes Erdrutsche gemeldet.

Die Erdbeben waren auch in Athen zu spüren, wo Anwohner von spürbaren Erschütterungen in mehreren Bezirken der griechischen Hauptstadt berichteten, obwohl keine Schäden gemeldet wurden.

Das Gebiet hat eine lange Geschichte seismischer Aktivität und gilt als eine der erdbebengefährdetsten Regionen Griechenlands.

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