Handy-Betriebssystem
Google veröffentlicht Android 17 – das ist neu
17.06.2026 – 14:04 UhrLesedauer: 2 Min.
Google hat Android 17 veröffentlicht. Die neue Version bringt zahlreiche Neuerungen beim Design sowie Werkzeuge für Videos und Funktionen, die jetzt auch hierzulande verfügbar sind.
Android 17 ist da. Die neue Version von Googles Smartphone-Betriebssystem bringt schwebende App-Fenster, neue Aufnahmefunktionen für Videos und engere Grenzen für den Datenzugriff von Apps.
Eine der zentralen Neuerungen heißt Bubbles, auf Deutsch: Blasen. Damit lässt sich jede App in ein kleines, schwebendes Fenster verwandeln, das über anderen Anwendungen liegt. Dazu müssen Nutzer das App-Symbol länger gedrückt halten. Auf Geräten mit großem Bildschirm wie dem faltbaren Pixel 10 Pro Fold ordnet das System die Fenster in einer eigenen Leiste am unteren Rand an.
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Neu sind auch die Screen-Reactions, also Bildschirmreaktionen. Damit nehmen Nutzer den Bildschirminhalt auf und blenden sich zugleich über die Frontkamera ein, ohne mehrere Apps kombinieren zu müssen. Die Funktion richtet sich an alle, die Reaktionsvideos oder Anleitungen erstellen.
Neue Funktionen für deutsche Nutzer
Parallel zu Android 17 verteilt Google ein Funktionspaket für seine Pixel-Geräte, das das Unternehmen Pixel Drop nennt. In der App Google Fotos lassen sich Bilder nun per Sprache bearbeiten. Über die Funktion „Bearbeiten mit Frag Google Fotos“ können Nutzer etwa Spiegelungen entfernen oder mehrere Korrekturen in einem Befehl bündeln.

Auf dem Mittelklassegerät Pixel 10a steht zudem die Dolmetschen-Funktion bereit, die Telefonate über die Telefon-App von Google in Echtzeit übersetzt. Zum Start werden Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch und Hindi unterstützt. Die ausgegebene Stimme orientiert sich dabei am Klang der Originalstimme.
Auch die Funktion „Nachricht aufzeichnen“ kommt jetzt nach Deutschland. Wer einen Anruf nicht annimmt, kann die gesprochene Nachricht des Anrufers dabei in Echtzeit als Text auf dem Bildschirm mitlesen, statt sie später abhören zu müssen. Neu ist zudem eine Begrüßung, die man selbst aufnimmt und die Anrufer statt einer voreingestellten Ansage hören.
Sicherheit und Notfälle
Beim Datenzugriff erhalten Anwender mehr Steuerungsmöglichkeiten. Apps können künftig nur vorübergehend auf den genauen Standort zugreifen. Statt das gesamte Adressbuch freizugeben, lassen sich in der neuen Version einzelne Kontakte auswählen. Ein verlorenes Gerät lässt sich bei Android 17 auch aus der Ferne über biometrische Daten sperren. Selbst wer die PIN oder das Passwort kennt, erhält dann keinen Zugriff mehr.
