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Google-Verlauf von Remmo sorgt für erstaunliche Erkenntnisse

wochentlich.deBy wochentlich.de28 Januar 2024Keine Kommentare2 Mins Read
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Google-Verlauf von Remmo sorgt für erstaunliche Erkenntnisse
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Jihad Remmo ist wegen Beihilfe beim Einbruch ins Grüne Gewölbe angeklagt. Ist er schuldig? Sein Suchverlauf auf Google sorgte nun für wertvolle Erkenntnisse.

Der jüngste Hauptverdächtige des spektakulären Einbruchs ins Grüne Gewölbe, Jihad Remmo (24), steht im Fokus neuer Ermittlungen. Obwohl er bisher zu den Vorwürfen schweigt, offenbart seine Handy-Historie erstaunliche Erkenntnisse, wie aus einem Bericht der „Bild“ hervorgeht.

So soll Remmo bereits ein Jahr vor dem Coup gründlich im Internet recherchiert haben. Laut Gerichtsberichten suchte er in der Google-Suche unter anderem nach den „besten Einbruchszielen für Anfänger“, „woran erkennen Einbrecher, wo hohe Beute zu holen ist“ und „beliebte Einbruchsziele“. Diese Details wurden während des Prozesses vor dem Landgericht Dresden besprochen.

Remmo fragte aktuelle Goldpreise ab

Zusätzlich zeigt die Handy-Historie von Remmo eine auffällige Präferenz für Gold und hohe Geldsummen. Er suchte wiederholt nach dem aktuellen Goldpreis und nach Anleitungen zum Reinigen von Gold mit Haushaltsmitteln. Darüber hinaus recherchierte er, „wie man eine Bombe bastelt und Geldautomaten sprengt“.

Doch es geht sogar noch konkreter. Kripo-Ermittler Thomas B. (36) erklärte während des Prozesses: „Er suchte nach Hydraulikpressen und Spreizern, fragte Google, wie man Panzerglas brechen kann und ob sich Fenstergitter aufbiegen lassen.“ Beim Einbruch ins Grüne Gewölbe schnitten die Einbrecher das Fenstergitter mit Hydraulik-Werkzeugen auf. Die Panzerglas-Vitrine, in der sich die gestohlenen Juwelen fanden, wurde mit Äxten eingeschlagen.

Prozess wird am Mittwoch fortgesetzt

Gemäß der Anklage fuhr Remmo am Vorabend des Einbruchs seinen älteren Bruder Bashir Remmo (27) und weitere Tatbeteiligte zum Treffpunkt der Abfahrt nach Dresden. Als sie in eine Polizeikontrolle gerieten, soll Jihad die anderen abgesetzt und die Zivilfahnder mit seinem Auto in Richtung Berlin-Kreuzberg gelockt haben. In einem Chat mit zwei Freunden schrieb er: „Ich bin alleine weg, damit die anderen ihre Ruhe haben.“

Bislang hat sich Jihad Remmo nicht zur Anklage geäußert. Der Prozess wird am kommenden Mittwoch fortgesetzt.

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