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Google rechnet Sicherung auf den Cloud-Speicher im Konto an

wochentlich.deBy wochentlich.de8 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Google rechnet Sicherung auf den Cloud-Speicher im Konto an
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Weniger Gratis-Speicher

Google rechnet Android-Backups auf den Kontospeicher an


08.07.2026 – 15:59 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Google Fotos auf dem Handy: Über ein kostenpflichtiges Abo lässt sich Speicherplatz aufstocken. (Quelle: imagebroker/imago)

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Google sichert Android-Handys weiterhin online. Die Daten zählen aber jetzt zum Kontospeicher. Wer wenig Platz frei hat, sollte die neuen Einstellungen kennen.

Google hat die Regeln für die Sicherung von Android-Handys geändert: Ab sofort zählen auch SMS, Anruflisten, Geräteeinstellungen und Daten einzelner Apps zum belegten Speicherplatz des Google-Kontos. Bislang wurden die meisten dieser Daten nicht auf das Kontingent angerechnet.

Fotos und Videos aus Google Fotos belegten schon länger Speicher, ebenso Bilder und Videos aus MMS-Nachrichten. Jetzt kommen der reine Text von SMS, die Anrufliste, die Einstellungen des Geräts sowie App-Daten neu hinzu. Damit fällt nahezu die gesamte Sicherung ins Speicherkontingent, wie das Unternehmen in einem Blogbeitrag erklärt.

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Die neue Regel greift zunächst für alle, die eine Android-Sicherung neu einrichten. Bestehende Konten sollen laut Google in den kommenden Monaten folgen. Die Änderung wird also nicht auf allen Geräten gleichzeitig sichtbar.

15 Gigabyte kostenlos, mehr gegen Gebühr

Laut Google wächst eine Sicherung durch die zusätzlichen Daten im Schnitt um rund 40 Megabyte. Wie viel Speicher tatsächlich anfällt, hängt davon ab, wie viele Nachrichten, Anrufe und App-Daten auf dem Handy liegen.

Jedes Google-Konto umfasst 15 Gigabyte kostenlosen Speicher. Diesen teilen sich Gmail, Google Drive und Google Fotos, künftig also auch die Android-Sicherung. Wer mehr braucht, kann den Speicherplatz über das Abo Google One aufstocken. Dieses beginnt bei 2 Euro im Monat für 100 Gigabyte und reicht bis zu 220 Euro monatlich für 30 Terabyte. Die teureren Tarife enthalten zusätzlich Funktionen mit Künstlicher Intelligenz.

Wer sein Kontingent ausschöpft, merkt das auch an anderen Google-Diensten. Über Gmail lassen sich dann keine E-Mails mehr senden oder empfangen, in Google Drive keine Dateien mehr hochladen, und neue Fotos werden nicht mehr gesichert.

Nutzer können einzelne Inhalte abwählen

Im Gegenzug gibt Google Nutzern nun mehr Kontrolle über den Inhalt ihrer Sicherung. In den kommenden Wochen führt das Unternehmen Schalter ein, mit denen sich SMS und MMS, die Anrufliste und die Geräteeinstellungen einzeln von der Sicherung ausnehmen lassen. Auch komplette Apps lassen sich ausschließen, etwa WhatsApp. Dessen Sicherung zählt unter Android schon seit 2024 zum Google-Speicher und lässt sich über die App selbst verwalten.

Auf Pixel-Handys von Google müssen Nutzer für die Optionen in den „Einstellungen“ auf „Konten und Sicherung“ klicken, anschließend auf „Google Backup“. Bei Geräten anderer Hersteller findet sich die Funktion meist unter „Google“. Eine Übersicht zeigt außerdem, wie viel Speicher bereits belegt ist; dort lassen sich einzelne Sicherungen auch löschen.

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