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Google integriert KI-Bilderstellung Nano Banana 2 in Earth – Experte warnt

wochentlich.deBy wochentlich.de31 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Google integriert KI-Bilderstellung Nano Banana 2 in Earth – Experte warnt
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Nano Banana 2

Google integriert seine KI-Bilderstellung in Earth


31.07.2026 – 11:30 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Nano Banana 2: Das KI-Modell kann jetzt in Google Earth verwendet werden. (Quelle: Google)

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Google hat sein Kartenprogramm Earth um eine KI-Funktion erweitert. Anwender können damit beliebige Orte weltweit per Texteingabe verändern. Ein KI-Experte warnt vor einem möglichen Missbrauch.

Die Webversion von Google Earth ist um eine KI-gestützte Bildgenerierungsfunktion erweitert worden. Das teilt der Konzern in einem Blogeintrag mit. Demnach können Anwender mit Googles KI-Modell Nano Banana 2 jeden beliebigen Kartenausschnitt per Texteingabe visuell verändern.

Google nennt dafür verschiedene Einsatzmöglichkeiten. So könnten Geschichtslehrer ihren Schülern zeigen, wie historische Orte wie Pompeji einst ausgesehen haben, heißt es. Der Prompt „Erstelle eine hyperrealistische Darstellung, wie die Ruinen von Pompeji im Jahr 78 n. Chr. aussahen“ verwandle die heutigen Ruinen „augenblicklich in eine lebendige, farbenfrohe Straßenszene aus der Zeit des Römischen Reiches“.

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Seehütte auf Knopfdruck

Auch für künftige Hausbesitzer könne die Funktion hilfreich sein. Sie könnten sich ihr noch nicht gebautes Gebäude bereits auf ihrem Grundstück anzeigen lassen. Mit dem Prompt „Fügen Sie eine moderne Seehütte aus nachhaltig gewonnenen, regionalen Materialien hinzu“ könne die KI eine fotorealistische Aufnahme der Immobilie erstellen.

Nach der Bildgenerierung lasse sich das Ergebnis mit weiteren Texteingaben verfeinern, so Google. Die Bilder könnten anschließend als Medienanhang innerhalb eines Google-Earth-Projekts gespeichert werden.

Zum Start gibt es einige Einschränkungen: Die Funktion steht ausschließlich in der Browserversion von Google Earth zur Verfügung, nicht in der App. Ob und wann die KI-Bilderstellung dort eingeführt wird, teilt Google nicht mit. Zudem ist ein direkter Download oder das Teilen der generierten Bilder außerhalb von Google Earth nicht möglich.

KI-Experte warnt vor Missbrauch

Dennoch gibt es Befürchtungen, dass die neue Funktion missbraucht werden könnte, obschon Google die erstellten Bilder nach eigenen Angaben mit einem sichtbaren und einem unsichtbaren Wasserzeichen versieht. Weil Google Earth auf echten Satellitenaufnahmen basiert, lassen sich täuschend echt wirkende Szenarien erzeugen.

Der dänische KI-Experte Henk van Ess warnt deshalb auf seinem Blog „Digital Digging“ vor gefälschten Aufnahmen in Google Earth. Er habe testweise Bilder erstellt, die angebliche Flüchtlinge nahe der mexikanischen Grenze, ein nicht existierendes Atomkraftwerk im Iran sowie einen tödlichen Verkehrsunfall auf einer Straße in Amsterdam zeigen.

„Diese neue Funktion wird garantiert dazu führen, dass Regierungen, politische Gruppierungen, Trolle und andere Akteure Informationskriege führen“, schreibt van Ess. Er rät, künftig andere Satellitendienste wie das des EU-Programms „Sentinel-2“ zu verwenden. Diese aktualisierten ihre Aufnahmen alle sechs Tage und verwendeten überprüfbare Daten wie den Erfassungszeitraum der Bilder und ihre Auflösung.

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