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Google entfernt nach heftiger Kritik KI-Tool zur Bildermanipulation

wochentlich.deBy wochentlich.de1 August 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Google entfernt nach heftiger Kritik KI-Tool zur Bildermanipulation
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Nach heftiger Kritik

Google entfernt KI-Werkzeug zur Bildmanipulation


01.08.2026 – 09:52 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Logo von Google: Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz im kalifornischen Mountain View. (Archivbild) (Quelle: Andrej Sokolow/dpa/dpa-bilder)

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Eine neue Google-Funktion erleichtert die Manipulation von Satellitenbildern. Nach Kritik von KI-Experten zieht der Internetkonzern das Tool zurück.

Der US-Konzern Google hat die umstrittene Bildgenerierung in seinem Kartenprogramm Earth entfernt. „Wir haben gesehen, dass Fachleute aus dem Geo-Bereich diese Funktion für eine Reihe nützlicher Zwecke nutzen“, erklärte ein Google-Sprecher.

„Allerdings haben wir auch erlebt, dass Nutzer Screenshots generierter Bilder geteilt haben, die offenbar gegen unsere Richtlinien verstoßen.“ Daher werde diese Funktion in Google Earth vorerst zurückgenommen.

Bilderstellung binnen Sekunden

Die Satellitenbilder von Google Earth gelten als eine wichtige Quelle für Faktenprüfung und Verifizierung. Die am Donnerstag vorgestellte Bilderstellungsschaltfläche hatte Googles Tool Nano Banana 2 in Google Earth integriert.

Sie ermöglichte es Nutzern, an Orte heranzuzoomen und binnen Sekunden Bilder auf Grundlage der Satelliten-, Luftbild- und 3D-Kartendaten des Programms zu erstellen. Google hatte dies als eine Möglichkeit beschrieben, „Geschichte zu visualisieren, Immobilienpläne zu erstellen und vieles mehr“.

„Das ist über alle Maßen unverantwortlich“

Forscher und Experten für Open Source Intelligence (OSINT) äußerten jedoch heftige Kritik wegen des Potenzials für Desinformation. OSINT-Analyst Kyle Glen schrieb auf dem Kurznachrichtendienst X: „Das ist über alle Maßen unverantwortlich. Wer zum Teufel hat gedacht, das sei eine gute Idee?“

Der niederländische KI-Experte Henk van Ess warnte etwa auf seinem Blog „Digital Digging“ vor gefälschten Aufnahmen in Google Earth. Er habe testweise Bilder erstellt, die angebliche Flüchtlinge nahe der mexikanischen Grenze, ein nicht existierendes Atomkraftwerk im Iran sowie einen tödlichen Verkehrsunfall auf einer Straße in Amsterdam zeigen.

„Diese neue Funktion wird garantiert dazu führen, dass Regierungen, politische Gruppierungen, Trolle und andere Akteure Informationskriege führen“, schrieb van Ess. Der Konzern arbeite nun daran, strengere Sicherheitsvorkehrungen einzubauen.

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