Trois Vallées gilt mit seinen rund 600 Kilometer umspannenden Pistennetz als das größte zusammenhängende Skigebiet der Welt. Dort startet diesen Winter die neue Zehnerkabinenbahn Côte Brune von Val Thorens nach Mont de la Chambre. Dafür ist ein 1991 gebauter Vierersessellift gewichen. Das Ziel: Mehr Wintersportler schneller den Berg hinaufbefördern. In Méribel wurde indes die Telécabine des Rhodos umfassend modernisiert, die 36 Jahre in Betrieb war. Noch länger, nämlich 50 Jahre, waren die Gondeln der Chenus-Bahn im Einsatz. Auch sie wurde durch eine moderne Nachfolgerin ersetzt. Mit neuen Zehnerkabinen soll sich die Beförderungskapazität verdoppeln.

Im Skigebiet von La Plagne geht eine neue Zehnerkabinenbahn in Betrieb: Sie verbindet den Ort Plagne Bellecôte über den Col de Forcle mit dem Roche de Mio und soll den Zugang ins Skigebiet noch leichter machen.

Im Skigebiet Alpe Cimbra im Trentino fährt ab diesem Winter eine Zehnerkabinenbahn von Francolini nach Sommo Alto. Sie ersetzt einen Sessellift aus den 1970er Jahren. In dem Zuge wurde auch eine neue, gut drei Kilometer lange Skipiste durch den Wald geschaffen, wie es von den Bergbahnen heißt.

Neuigkeiten im Val di Fassa: Zwischen Campitello di Fassa und dem Col Rodella ist eine neue Bahn mit 18 Kabinen im Einsatz, die jeweils bis zu 30 Personen fassen. Sie ersetzt die alte Anlage, die zwei Kabinen mit Platz für jeweils bis zu 120 Personen hatte, aber damit an Kapazitätsgrenzen stieß. Das „Problem der Warteschlangen“ soll nach Angaben der Betreiber damit der Vergangenheit angehören. Im Skigebiet Fiemme Obereggen, das wie Val di Fassa zum Großverbund Dolomiti Superski zählt, soll eine Zehnerkabinenbahn den alten Vierersessellift Latemar ersetzen – das Ziel, wie bei so vielen anderen Neuheiten: mehr Komfort, mehr Kapazität, schnellere Fahrzeiten.

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