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You are at:Home»Panorama»Glätte und Frost – DWD ruft Warnungen aus
Panorama

Glätte und Frost – DWD ruft Warnungen aus

wochentlich.deBy wochentlich.de23 Januar 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Glätte und Frost – DWD ruft Warnungen aus
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DWD ruft Warnstufe Rot aus

Extremes Wetter: Kreise kündigen Schulschließungen an


Aktualisiert am 23.01.2026 – 08:36 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Fahrzeug des Winterdienstes ist an der Münchner Stadtgrenze unterwegs (Archivbild): Vor allem in den Morgen- und Abendstunden drohen Frost und Glätte.

Im Video: So wird das Wetter in Ihrer Region. (Quelle: Glomex)

Die Warnkarte des DWD färbt sich fast deutschlandweit ein, gefährliche Glätte beeinträchtigt den Berufsverkehr. In mehreren niedersächsischen Kreisen bleiben Schulen geschlossen.

Eisige Temperaturen und teilweise Niederschläge führen am Freitagmorgen in Hunderten Landkreisen und Städten in Deutschland zu gefährlichen Situationen: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat unzählige amtliche Warnungen herausgegeben. In einigen Regionen gilt sogar Warnstufe Rot – und damit eine Unwetterwarnung der zweithöchsten Kategorie.

In weiten Teilen von Bayern, Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt sowie in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen hat der DWD Warnstufe Orange ausgerufen. Hier warnt der DWD wahlweise vor „strengem Frost“ mit Temperaturen von bis zu minus 15 Grad oder „markanter Glätte“. Der Grund: Regen kann sich auf eisigen Straßen innerhalb von Sekunden in gefährliches Blitzeis verwandeln – spiegelglatte Straßen mitten im Berufsverkehr sind die Folge.

In einer Region gilt besondere Vorsicht: In Teilen Niedersachsens, westlich von Bremen, hat der DWD Warnstufe Rot ausgerufen. Hier herrscht „Gefahr für Leib und Leben“ durch plötzlich gefrierenden Regen. Die Meteorologen empfehlen, den Aufenthalt im Freien und auch Fahrten im Straßenverkehr nach Möglichkeit zu vermeiden. Die weiteren Hinweise des DWD: „Fahrweise anpassen, möglichst volltanken, Decken und warme Getränke mitführen.“ Die Wetterwarnungen gelten noch bis mindestens 10 Uhr.

Erste Behörden reagierten kurzfristig: In den Landkreisen Osnabrück, Vechta, Emsland und Grafschaft Bentheim sowie in der Stadt Osnabrück fällt am Freitag der Unterricht an allen allgemeinbildenden Schulen aus. Nach Angaben der Stadtwerke Osnabrück ist zudem witterungsbedingt der Linienverkehr im Stadtgebiet „weitestgehend eingestellt“.

Das Wetter in Deutschland zeigt sich auch im Rest des Tages weiter eisig-winterlich: Im Laufe des Freitags steigen die Temperaturen im Erzgebirge auf nicht mehr als minus 6 Grad. Im Ruhrgebiet und im Schwarzwald sind hingegen vergleichsweise höhere Werte bis zu acht Grad möglich.

Allerdings kippt die überwiegend freundliche Hochdruck-Wetterlage allmählich: Richtung Beginn der neuen Woche kündigt sich ein neues Tiefdruckgebiet mit Niederschlägen an. Bereits am Samstag und Sonntag dominieren Nebel und Hochnebel sowie einzelne Schnee- und Regenfälle das Wetter in Deutschland. Die Höchstwerte liegen bei maximal 6 Grad, die Nächte bleiben fast überall weiter frostig.

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