„Mitten ins Herz getroffen“

Giovanni Zarrella rührt seinen Bruder zu Tränen


14.10.2026 – 16:17 UhrLesedauer: 2 Min.

Stefano und Giovanni Zarrella (v.l.): Die Brüder haben ein enges Verhältnis. (Quelle: IMAGO/Frederic Kern)

Stefano Zarrella steht vor einer großen sportlichen Herausforderung. Sein großer Bruder Giovanni kommt kurz vor dem Start vorbei.

Kurz vor dem Aufbruch zum „Run to Rome“, einem Spendenlauf über 1.000 Kilometer, erlebte Stefano Zarrella einen emotionalen Familienmoment: An der Burg Hohenzollern in Hechingen kamen sein Vater und sein großer Bruder zu Besuch – und Stefano war sichtlich gerührt von der Überraschung.

Zwei Tage nach dem Beginn des Charity-Events stellte Influencer und Kochbuchautor Stefano einen Clip auf Instagram online, der die Szene zwischen ihm und seinem prominenten Bruder zeigt.

„Unsere Kindheit, unsere Jugend – alles ist hier“, sagt der 48-Jährige zu Stefano. Im Hintergrund sind Jubelrufe zu hören, die Brüder lachen viel. Dann schenkt Giovanni ihm eine Kreuzkette und legt sie ihm direkt an. Stefano hat Tränen in den Augen.

Im Video | Zarrella wagt außergewöhnliches Projekt

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„Ein Moment, den ich nie vergessen werde“, schrieb Stefano Zarrella zu dem Instagram-Video. „Mein Bruder Giovanni hat heute Worte gefunden, die mich mitten ins Herz getroffen haben.“ Weiter erklärte der 35-Jährige: „Wir haben in unserem Leben schon so viel gemeinsam erlebt und ich bin unglaublich dankbar, einen Bruder wie dich an meiner Seite zu haben.“

Für Stefano Zarrella hat der Ort eine persönliche Bedeutung: „Ich starte dort, wo für mich vieles begonnen hat – in meiner Heimat, bei meiner Familie, bei meinen Wurzeln“, erklärte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Der Startschuss für das Charityprojekt „Run to Rome“ fiel am Sonntag mit rund 500 Teilnehmern. Die Strecke führt von Hechingen über den Bodensee, durch die Alpen und Norditalien bis nach Rom. Durchschnittlich muss Stefano dabei mehr als 30 Kilometer pro Tag zurücklegen. Für die gesamte Route plant er 25 bis 30 Tage ein.

Dabei bezeichnet Stefano Zarrella sich selbst nicht als klassischen Läufer. In einem Video, das er eine Woche vor dem Start auf Instagram postete, erzählt er, dass er den Sportunterricht früher regelrecht gehasst habe: „Ich war wirklich nicht der Fitteste, geschweige denn der Schnellste.“

Seit November 2025 habe er sich mit professioneller Unterstützung auf das Projekt vorbereitet. Den Verlauf seiner Reise dokumentiert Stefano Zarrella über seine soziale Medien. Auf ausgewählten Etappen sollen Interessierte die Möglichkeit bekommen, ihn ein Stück zu begleiten.

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