Unwetter-Risikogebiete
Live-Karten: Gewitterfront trifft Deutschland
Aktualisiert am 04.09.2026 – 10:39 UhrLesedauer: 3 Min.

Gewitter ziehen von Norden über Deutschland und bringen Starkregen, Hagel und Sturmböen. In einigen Regionen warnt der DWD sogar vor Unwettern.
Am Freitag ziehen kräftige Gewitter über weite Teile Deutschlands. Zunächst trifft es den Norden, am Nachmittag und Abend verlagert sich die Gewittergefahr in die Mitte und den Osten des Landes. Dabei können innerhalb einer Stunde rund 20 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Hinzu kommen kleinkörniger Hagel und Sturmböen um 85 Kilometer pro Stunde.
Örtlich schließt der Deutsche Wetterdienst (DWD) auch schwere Sturmböen um 100 Kilometer pro Stunde nicht aus. Besonders viel Regen erwartet der Wetterdienst zunächst in einem schmalen Streifen von Ostfriesland bis Mecklenburg: Dort können am Vormittag und frühen Nachmittag innerhalb von sechs Stunden 20 bis 35 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen, stellenweise sogar bis zu 50 Liter. Der DWD warnt dort vor möglichen Unwettern.
Am Abend verlagert sich der Schwerpunkt der Gewitter weiter nach Süden. In der Nacht zum Samstag treten zunächst noch über der östlichen Mitte Gewitter mit ähnlicher Stärke auf, bevor sie dort bald nachlassen. Gleichzeitig zieht der teils schauerartige Regen von der Landesmitte allmählich bis in die Donauregion.
Live-Wetterkarte zeigt Verlauf der Gewitterfront
Wie genau sich die Gewitterfront über Deutschland bewegt, zeigt unsere Live-Wetterkarte.
Embed
DWD erlässt amtliche Warnungen für Freitag
Am Freitagnachmittag können sich dann auch im Süden einzelne Gewitter bilden. Der DWD rechnet dort erneut mit Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde und stürmischen Böen um 65 Kilometer pro Stunde.
Der DWD hat entsprechende amtliche Warnungen erlassen.

Während sich die Lage im Binnenland anschließend beim Wind entspannt, bleibt es an den Küsten und im exponierten Bergland stürmisch. An der Nordsee steigt gegen Ende der Nacht zudem wieder das Gewitterrisiko. Dort sind einzelne Gewitter mit Sturmböen um 80 Kilometer pro Stunde möglich.
DWD warnt vor schwere Sturmböen um 100 Kilometer pro Stunde
Aber auch abseits der Gewitter frischt der Wind am Freitag deutlich auf. Im Norden und in der Mitte erwartet der DWD einen starken Südwest- bis Westwind mit steifen bis stürmischen Böen zwischen 55 und 70 Kilometern pro Stunde. Vereinzelt hält der Wetterdienst Sturmböen um 85 Kilometer pro Stunde für möglich.