1. FC Köln
Gerüchte vor dem Derby: Darum sitzt Wagner sicher im Sattel
09.10.2026 – 18:22 UhrLesedauer: 3 Min.

Für René Wagner steht mit dem Derby des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach nicht nur sportlich viel auf dem Spiel. Es geht auch um seine Zukunft.
René Wagner weiß: Ein Sieg des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach am Sonntag könnte für den Cheftrainer der Geißböcke gleich in mehrfacher Hinsicht wichtig werden. Der 38-Jährige steht bei Teilen der FC-Fans in der Kritik. Drei Punkte im prestigeträchtigen Duell mit dem Erzrivalen wären nicht nur tabellarisch Gold wert, sie würden auch die Diskussionen um seine Person vorerst verstummen lassen.
Entsprechend groß ist der Druck vor der Partie – auf den Verein, aber auch den Trainer selbst. Dabei hatte sich die Lage während der Länderspielpause noch vergleichsweise stabil dargestellt. Die FC-Verantwortlichen hatten Wagner ihr Vertrauen ausgesprochen, sowohl nach außen als auch nach innen. Umso mehr überraschte eine Meldung von „Sky“ am Donnerstag. Demnach könne eine Niederlage im Derby die Position des Cheftrainers gefährden.
1. FC Köln: Trainer Wagner nimmt Diskussionen sehr wohl wahr
Am Freitag ergab sich nach „Geissblog“-Informationen jedoch ein anderes Bild. Aus dem Verein war zu hören, dass Wagner auch im Falle einer Pleite seinen Posten behalten werde. Dem 38-Jährigen gehöre weiter das ganze Vertrauen der Bosse. Auch ein negativer Ausgang des Nachbarschaftsduells werde daran nichts ändern.
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Dass die Spekulationen nicht spurlos an ihm vorbeigehen, machte Wagner allerdings auf der Pressekonferenz vor dem Spiel deutlich. „Was drumherum passiert, nehme ich natürlich wahr. Es ist auch relativ schwer, es nicht wahrzunehmen“, gestand der 38-Jährige. „Nichtsdestotrotz: Wenn ich mich davon beeinflussen lassen würde, würde es meinen Job schwerer machen. Deshalb muss ich mich davon lösen und sagen: Vollgas Richtung Derby!“
„Für die Stadt, für die Fans, für uns!“
Die besondere Bedeutung des Duells muss dem FC-Coach niemand erklären. Wagner ist in seiner zweiten Amtszeit in Köln mittlerweile in seiner fünften Saison bei den Geißböcken. Die Erwartungen für das Aufeinandertreffen mit dem Rivalen vom Niederrhein sind eindeutig. „Ich bin lange genug hier und habe schon einige Fans gehört, die sagen: Das ist das einzige Spiel in der Saison, das zählt. Für uns ist das Spiel genauso wichtig“, sagte er.
Umso wichtiger sei es, auch den zahlreichen Neuzugängen einzuschärfen, welch emotionale Bedeutung die Begegnung für den Verein und sein Umfeld hat. „Wir werden dafür sorgen, dass alle Spieler die Wichtigkeit dieses Spiels verstehen, auch die, die neu dabei sind“, machte der 38-Jährige klar. „Wir wollen dieses Spiel gewinnen, für die Stadt, für die Fans, für uns.“