Frankfurts Zuhause für gerettete Tiere
Ausflugstipp: Gnadenhof lädt zum Tier-Kuscheln ein
25.07.2026 – 04:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Schweine, Schafe, Esel und Rinder aus nächster Nähe erleben: Auf der Sindlinger Glückswiese können Besucher eine private Tierstunde buchen. Kuscheln ist inklusive.
Für einen Moment sind Stadtverkehr, volle Freibäder und die Suche nach dem nächsten Parkplatz weit weg. Am westlichen Rand Frankfurts herrscht eine friedliche Idylle – hier leben Pferde und Ponys Seite an Seite mit Schafen, Ziegen, Eseln, Hühnern und Rindern. Viele von ihnen kamen als Tierschutzfälle auf die Sindlinger Glückswiese. Dort dürfen sie nun in Freiheit und aller Gemütlichkeit ihren Lebensabend verbringen.
Während der hessischen Sommerferien, die noch bis zum 7. August dauern, bietet der Lebenshof ein schönes Ausflugsziel im Grünen. Unter dem Namen „Kuschelzeit“ können Familien und kleine Gruppen eine Stunde mit den Tieren buchen. Der Preis liegt aktuell bei 36,99 Euro für bis zu fünf Personen, jede weitere Person ab zwei Jahren kostet fünf Euro zusätzlich.
Ausflugstipp: Führung mit Eseln, Ziegen und Rindern
Während der Führung begleiten Mitarbeiter die Besucher über das Gelände, stellen die unterschiedlichen Bewohner vor und erzählen von ihrer Herkunft, ihrer Rettung und ihren Bedürfnissen.
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Auf dem Hof leben unter anderem Pferde und Ponys, Gänse, Hühner, Enten, Ziegen, Schafe, Schweine, Hunde, Esel und Rinder. Nach Angaben der Glückswiese sind fast alle Bewohner Tierschutzfälle. Unter den Pferden befinden sich demnach gerettete Schlachtpferde und ausgediente Schulpferde, die inzwischen ihren Ruhestand genießen dürfen.
Sommerferien-Betreuung mit Tierpflege und Reitstunden
Neben den einstündigen Führungen bietet die Glückswiese während der Sommerferien auch eine wochenweise Betreuung für Kinder an. Das halbtägige Programm von 8 bis 13 Uhr kostet 159,99 Euro pro Kind und Woche. Für eine ganztägige Betreuung von 8 bis 17 Uhr werden 275 Euro fällig. Die Kinder können morgens bis 9.30 Uhr gebracht werden, anschließend beginnt das feste Tagesprogramm.
Dabei helfen sie unter anderem bei der Versorgung der Tiere, beschäftigen sich mit Tier- und Umweltschutz und lernen den sicheren Umgang mit Pferden und Ponys. Nach Angaben des Hofes wird in der Regel täglich geritten – sowohl mit Anfängern als auch mit fortgeschrittenen Kindern.
Schweinepest: Gnadenhof zieht Konsequenzen
Ganz ohne Einschränkungen finden die Besuche momentan nicht statt. Wegen der Afrikanischen Schweinepest leben die Schweine auf dem Hof noch in Quarantäne. Besucher können sie deshalb nur beobachten und nicht zu ihnen gehen oder sie anfassen. Die für Menschen ungefährliche Tierseuche betrifft ausschließlich Haus- und Wildschweine.
