Wimbledon-Finale gegen Jannik Sinner

Neun Niederlagen in Serie: Gelingt Zverev mit neuer Taktik die Wende?

12.07.2026 – 10:06 UhrLesedauer: 1 Min.

Alexander Zverev und Jannik Sinner: In der Vergangenheit hatte der Hamburger selten eine Chance. (Quelle: Manu Fernandez/AP/dpa/dpa-bilder)

Neunmal hintereinander hat Alexander Zverev gegen Jannik Sinner verloren. Im Wimbledon-Finale soll sich das ändern – aber hat der Hamburger überhaupt eine Chance?

Alexander Zverev steht vor der wohl größten Herausforderung des Jahres. Im Wimbledon-Finale trifft der Hamburger am Sonntag auf Titelverteidiger und Weltranglistenersten Jannik Sinner – gegen keinen anderen Gegner hat der 29-Jährige zuletzt häufiger verloren.

Neun Duelle in Serie gingen an den Italiener, die vergangenen sechs sogar ohne Satzgewinn für Zverev. Insgesamt führt Sinner im direkten Vergleich mit 10:4. Bei Grand-Slam-Turnieren ist die Bilanz mit jeweils zwei Siegen allerdings ausgeglichen.

Das hat sich an Zverevs Spielweise geändert

Die Voraussetzungen haben sich diesmal dennoch verändert. Seit seinem Triumph bei den French Open geht Zverev mit deutlich mehr Selbstvertrauen in das Endspiel. Zudem hat er nach Einschätzung der ehemaligen Top-Ten-Spielerin Andrea Petković mehrere Elemente seines Spiels weiterentwickelt.

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Demnach serviert Zverev inzwischen deutlich präziser und spielt den ersten Ball nach dem Aufschlag offensiver. Auch seine Vorhand habe an Tempo gewonnen. Zudem stehe der Hamburger beim Return näher an der Grundlinie und setze seine ohnehin starke Rückhand variabler ein. Dadurch könne er Gegner früher unter Druck setzen.

Ob die Veränderungen ausreichen, um die Negativserie gegen Sinner zu beenden, wird sich am Sonntag um 17 Uhr zeigen. Übertragen wird das Finale von Amazon Prime Video.

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