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Gehirn schrumpfte durch Domestikation um 46 Prozent

wochentlich.deBy wochentlich.de30 April 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Gehirn schrumpfte durch Domestikation um 46 Prozent
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Fast um die Hälfte geschrumpft

Warum die Gehirne von Hunden immer kleiner wurden

Aktualisiert am 30.04.2026 – 08:22 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Ein Golden Retriever steht in einer Blumenwiese. (Quelle: Malin Wunderlich/dpa/dpa-bilder)

Das Gehirn vieler Haustiere schrumpfte im Zuge der Domestikation. Besonders arg betroffen: der Hund.

Das Gehirn von Hunden schrumpfte einer Studie zufolge im Zuge ihrer Domestikation zeitweise um etwa die Hälfte. Frühe Urhunde hätten noch ein ähnlich großes Gehirn gehabt wie ihre Wolfsverwandten, berichten Wissenschaftler im Fachjournal „Royal Society Open Science“. Bis vor 5.000 Jahren sei das Gehirn dann aber dramatisch um fast die Hälfte (46 Prozent) geschrumpft. Die Größe habe nur noch der heutiger kleiner Terrier- und Zwerghundrassen entsprochen.

Folge könnte ein verändertes Temperament von Hunden gewesen sein, mutmaßt das Team um Thomas Cucchi vom Muséum national d“Histoire naturelle (MNHN) in Paris. Die Hirnverkleinerung könne die Tiere aufmerksamer und vorsichtiger gemacht haben – Eigenschaften, die in alten menschlichen Gesellschaften wertvoll gewesen sein könnten.

Die Forschenden hatten 207 Schädel einbezogen, 185 von modernen Hunden, Dingos und Wölfen sowie 22 prähistorische. Die ältesten Exemplare waren 35.000 Jahre alt. Mithilfe von CT-Scans wurden virtuelle Abdrücke der Schädelinnenräume erstellt. Deren Volumen gilt bei fossilen Schädeln als zuverlässiger Hinweis auf die Größe des Gehirns.

Vorläufer moderner Hunde aus der Eiszeit zeigen demnach keine Anzeichen einer verkleinerten Gehirngröße im Vergleich zu Wölfen jener Zeit. Bei einem Fund in Belgien sei das Schädelinnenvolumen sogar etwas größer. Das Leben in menschlicher Nähe habe möglicherweise neue kognitive Herausforderungen wie komplexere soziale Interaktionen und die Nutzung neuer Nahrungsquellen geschaffen, vermuten die Wissenschaftler als Grund.

Rund 30.000 Jahre später zeigt sich ein anderes Bild: Das Gehirnvolumen von Hunden war deutlich geschrumpft. Zudem seien die Tiere kleiner geworden, führen die Forschenden aus. Schätzungen zufolge erreichten sie eine Schulterhöhe von 35 bis 45 Zentimetern. Ihre Schädel hätten in Form und Größe denen moderner Hütehunde geähnelt.

Die Entwicklung fällt in die Zeit, in der die bis dahin als Jäger und Sammler lebenden Menschen in Mitteleuropa zunehmend sesshafter wurden und Ackerbau und Viehzucht betrieben. Mit der Ausbreitung der Landwirtschaft entstanden Siedlungen und damit auch neue Rollen für Hunde, mutmaßen die Wissenschaftler. Die Tiere könnten als Aasfresser in der Nähe menschlicher Siedlungen gelebt haben, als eine Art lebende Alarmanlage genutzt worden sein und als Fleischquelle gedient haben.

Der Mensch könnte durch gezielte Verhaltensselektion mit Blick auf die Zahmheit der Hunde direkt eine Rolle bei der Veränderung der Hirngröße gespielt haben, nimmt das Team an. Ein ähnliches Muster zeige sich auch bei anderen Nutztieren, wenn auch weniger stark.

Inwieweit das Schrumpfen des Gehirns die Intelligenz der Tiere beeinflusste, werde aktuell noch diskutiert, hieß es. Dafür sei nicht allein die Hirngröße entscheidend, sondern vor allem, wie effizient das Gehirn organisiert ist.

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