Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Leiche liegt in Waldstück – Polizei rätselt

4 September 2026

Hallervorden nennt Merz „nötig wie eine Schnecke beim Hürdenlauf“

4 September 2026

Hugh Jackman plant Einstieg bei Norwich City

4 September 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Auto»Geheimdienst warnt vor geheimen Gesprächen
Auto

Geheimdienst warnt vor geheimen Gesprächen

wochentlich.deBy wochentlich.de9 Juni 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Geheimdienst warnt vor geheimen Gesprächen
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Daten in Gefahr?

Geheimdienst warnt: Keine vertraulichen Gespräche im Auto


09.06.2026 – 07:11 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Telefonat im Auto: Zumindest vertrauliche Gespräche sollten nicht im Auto geführt werden. (Quelle: IMAGO/imago)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Moderne Autos sind mit Mikrofonen, Kameras und anderen Sensoren ausgestattet. Sicherheitsbehörden sehen darin ein wachsendes Spionagerisiko.

Vertrauliche Gespräche über Regierungsangelegenheiten, Sicherheitsfragen oder laufende Ermittlungen führt man besser nicht im Auto. Zu diesem Schluss kommt zumindest der australische Inlandsgeheimdienst ASIO. Er hat Politiker und Beamte des Landes davor gewarnt, sensible Informationen in Fahrzeugen zu besprechen. Der Grund: Die Autos könnten mithören.

In die Liste der steuerfinanzierten Dienstwagen für Parlamentarier wurden zuletzt mehrere Modelle chinesischer Elektroautohersteller aufgenommen. Nach Medienberichten stammen inzwischen rund 32 Prozent der dort verfügbaren Fahrzeuge von chinesischen Herstellern.

Die Warnung richtet sich offiziell nicht gegen einzelne Marken oder Herkunftsländer. ASIO-Vizechefin Lisa Alonso Love erklärte vor einem Senatsausschuss, vertrauliche oder geheime Gespräche sollten grundsätzlich nur an Orten stattfinden, die für solche Unterhaltungen vorgesehen seien. Gleichzeitig verwies sie darauf, dass vernetzte Fahrzeuge zusätzliche Möglichkeiten bieten könnten, Informationen zu erfassen.

Moderne Autos als rollende Spione?

Damit spricht die Geheimdienstvertreterin eine Entwicklung an, die Sicherheitsbehörden weltweit zunehmend beschäftigt. Moderne Autos sind längst keine abgeschlossenen Räume mehr. Sie verfügen über Kameras, Mikrofone, Sensoren und dauerhafte Datenverbindungen. Die Frage ist deshalb nicht mehr, ob Fahrzeuge Informationen erfassen, sondern welche und wer darauf zugreifen kann.

Auch in Deutschland beschäftigen sich Sicherheitsbehörden seit einiger Zeit mit dem Thema. Nach Recherchen von WDR und NDR haben das Bundesamt für Verfassungsschutz und die dem Bundesinnenministerium unterstellte Sicherheitsbehörde ZITiS bereits vor mehr als einem Jahr Fahrzeuge mehrerer chinesischer Hersteller untersucht. Analysiert worden sei unter anderem, welche Daten die Fahrzeuge sammeln, in welchem Umfang das geschieht und ob Informationen ins Ausland übertragen werden. Zu den Ergebnissen äußern sich die Behörden nicht – wohl auch, weil das Thema politisch brisant ist und das Verhältnis zwischen Deutschland und China beeinflussen könnte.

Moderne Autotechnik als Risiko

Denn es geht um mehr als nur Datenschutz: Sicherheitsbehörden sorgen sich vor allem um mögliche Auswirkungen auf die Spionageabwehr und den Schutz sensibler Einrichtungen. Dabei geht es auch um Fahrzeuge, die sich regelmäßig in der Nähe von Kasernen, Ministerien, Nachrichtendiensten oder kritischer Infrastruktur bewegen.

Neue Wachsamkeit am Schlagbaum: Wer spionieren könnte, bleibt draußen.Vergrößern des Bildes
Neue Wachsamkeit am Schlagbaum: Wer spionieren könnte, bleibt draußen.

Deutschland ist für diese Risiken nach eigener Aussage sensibilisiert. Das Bundesverteidigungsministerium sieht in moderner Autotechnik ein mögliches Risiko für die militärische Geheimhaltung. „Grundsätzlich stellen aus Sicht der Militärischen Sicherheit alle Sensoren eines Fahrzeugs, die für eine Ausspähung geeignet sind, eine Bedrohung dar“, erklärte ein Sprecher des Ministeriums. Dazu zählen Kamera- und Radarsysteme, Mikrofone sowie selbstständige und fernsteuerbare Datenübertragungssysteme.

Praktische Konsequenzen gibt es bereits. Auf Anfrage von t-online teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums mit: „Es gibt zum Beispiel Zufahrtsverbote für gewisse Fahrzeugtypen für spezielle Sicherheitsbereiche.“ Für die private Nutzung existierten für Militärangehörige dagegen „zum jetzigen Zeitpunkt“ keine pauschalen Verbote.

Nach Recherchen von WDR und NDR dürfen chinesische Fahrzeuge auf bestimmten Liegenschaften des Bundesnachrichtendienstes nicht parken. Auch beim Operativen Führungskommando der Bundeswehr in Schwielowsee bei Potsdam gelten demnach entsprechende Einschränkungen. Großbritannien hat bereits ähnliche Maßnahmen eingeführt. In Polen kündigte das Verteidigungsministerium kürzlich an, chinesische Fahrzeuge aus bestimmten militärischen Bereichen fernhalten zu wollen.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

E-Auto-Boom: Experte warnt – Erfolg ist „teuer erkauft“

3 September 2026

Diese Details entscheiden über die Strafe

3 September 2026

Super E10 erreicht Höchststand an den Tankstellen

3 September 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Hallervorden nennt Merz „nötig wie eine Schnecke beim Hürdenlauf“

4 September 2026

Hugh Jackman plant Einstieg bei Norwich City

4 September 2026

MDR-Chef Ralf Ludwig vor Sachsen-Anhalt-Wahl über AfD und Sparkurs

4 September 2026

Junge Männer nach Tat nahe Hauptbahnhof gefasst

4 September 2026

Neueste Beiträge

Hacker drohen mit Daten-Veröffentlichung morgen – das rät der Senat

3 September 2026

Wieder Einsatz an einem Umspannwerk

3 September 2026

Jan-Lennard Struff verliert Fünf-Satz-Krimi bei US Open

3 September 2026

Recent Posts

  • Leiche liegt in Waldstück – Polizei rätselt
  • Hallervorden nennt Merz „nötig wie eine Schnecke beim Hürdenlauf“
  • Hugh Jackman plant Einstieg bei Norwich City
  • MDR-Chef Ralf Ludwig vor Sachsen-Anhalt-Wahl über AfD und Sparkurs
  • Junge Männer nach Tat nahe Hauptbahnhof gefasst

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.