Nicht für alle

Dieses Berliner Wahrzeichen kostet bald Eintritt

18.06.2026 – 05:29 UhrLesedauer: 1 Min.

Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in der City West in Charlottenburg (Archivbild): Die Kirche ist ein Ziel für Besucher aus aller Welt. (Quelle: Monika Skolimowska/dpa/dpa-bilder)

Wer den Turm der Berliner Gedächtniskirche besteigen will, soll künftig zahlen. Doch für eine bestimmte Gruppe von Besuchern gilt das ausdrücklich nicht.

Wer künftig die Turmruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin-Charlottenburg besteigen oder das Museum besuchen möchte, soll dafür bezahlen. Das hat Pfarrerin Kathrin Oxen dem „Tagesspiegel“ bestätigt. Die Idee basiere auf der geplanten Entwicklung des Turms zu einem touristischen Ort.

Wie viel der Eintritt kosten wird, ist noch nicht entschieden. Die Umbauarbeiten sollen voraussichtlich im September beginnen und rund zwei Jahre dauern.

Andachten und Gottesdienste bleiben kostenfrei

Unberührt von der neuen Regelung bleibt das neuere Kirchengebäude, das nach Plänen des Architekten Egon Eiermann entstand und 1961 eingeweiht wurde – es soll weiterhin ohne Eintritt zugänglich bleiben. Grundsätzlich gilt außerdem: Andachten, Gottesdienste und Gebete bleiben für alle kostenfrei. Die Kirchenstiftung habe schon bei ihrer Gründung vor mehr als 120 Jahren im Statut festgelegt, dass geistliche Tätigkeiten nichts kosten dürften, sagte Oxen.

  • Erste Details bekannt: Eintrittspreis für Kölner Dom steht fest

Auch der im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstörte alte Turm dient als Raum für Andachten oder das „Versöhnungsgebet von Coventry“ am Freitag. In diesen Fällen werde ebenfalls kein Eintrittsgeld erhoben. Zahlen sollen Besucherinnen und Besucher jedoch für die Dauerausstellung nach deren geplanter Erweiterung.

Die evangelische Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche auf dem Breitscheidplatz gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Berlins und zieht jährlich Touristinnen und Touristen aus aller Welt an.

Share.
Leave A Reply

Exit mobile version