Garmin Fenix 9

Neue Sportuhr funkt im Notfall über Satellit


25.08.2026 – 16:53 UhrLesedauer: 2 Min.

Garmin Fenix 9 und Fenix 9 Pro: Multisport mit Karten, Tempo und Marathon-Akku. (Quelle: Garmin)

Wochenlang haltbarer Akku, Karten ohne Netz, Satellitennotruf: Garmin zeigt mit der Fenix 9 und der Fenix 9 Pro, wie viel Uhr heute möglich ist – und was das kostet.

Garmin hat die neue Generation seiner Multisportuhr Fenix vorgestellt. Die Fenix 9 und die Fenix 9 Pro gibt es wie die Vorgänger mit 43, 47 und 51 Millimeter großem Gehäuse. Die Pro-Version steckt als erstes Modell der Reihe in einem Titangehäuse.

Der Amoled-Bildschirm der Fenix 9 erreicht nach Angaben des Herstellers eine doppelt so hohe Helligkeit wie beim Vorgänger und wird durch Saphirglas geschützt. Die Tasten sind wasserdicht, Tauchgänge bis 40 Meter sind möglich. Der Speicher wächst auf 64 Gigabyte, damit passen doppelt so viele Karten auf die Uhr wie bei der Fenix 8.

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Auch der Arbeitsspeicher ist 50 Prozent größer als beim Vorgänger. Der Kartenausschnitt lasse sich dadurch bis zu 30 Prozent schneller verschieben, teilt Garmin mit. Eine neue Perspektivansicht soll das Gelände voraus besser einschätzbar machen.

Erste Fenix mit Titangehäuse

Bei der Verarbeitung der Fenix 9 Pro verbindet Garmin Titan und Kunststoff auf molekularer Ebene, das Gehäuse soll dadurch dünner und leichter ausfallen. Der Bildschirm erreicht eine Helligkeit von bis zu 3.000 Nits. Beim 51-Millimeter-Modell wächst die Bildschirmdiagonale auf 1,5 Zoll, ein Plus von 15 Prozent gegenüber der vergleichbaren Fenix 8. Alternativ gibt es Pro-Versionen mit stromsparendem, reflektierendem Bildschirm und Solar-Ladelinse. Die eingebaute Taschenlampe leuchtet nun auch grün.

Ausgewählte Pro-Modelle tragen zudem Garmins Inreach-Technik im Gehäuse. Telefonate, Textnachrichten und Notrufe an die rund um die Uhr besetzte Zentrale Garmin Response funktionieren damit über Mobilfunk und Satellit, ohne dass ein Smartphone in Reichweite sein muss. Die Standortübertragung Livetrack und die neue Funktion Locate laufen über Mobilfunk, Wettervorhersagen kommen wahlweise per Satellit. Erstmals bietet Garmin die Technik für alle drei Gehäusegrößen an.

Garmin Fenix 9 Pro: Satellitennotruf am Handgelenk – aber nur mit Abo. (Quelle: Garmin)

Nötig ist dafür ein kostenpflichtiges Abo. Mobilfunknetz und Satellitenverbindung stünden zudem nicht in allen Ländern zur Verfügung, teilt Garmin mit – in einigen sei der Betrieb von Geräten mit Satellitenfunk gesetzlich eingeschränkt oder verboten. Notrufe bleiben nach dem Pausieren eines Tarifs bis zu zwölf Monate kostenfrei möglich.

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