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Finanzen

Gardena streicht 250 Stellen – ein Standort besonders betroffen

wochentlich.deBy wochentlich.de13 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Gardena streicht 250 Stellen – ein Standort besonders betroffen
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Standorterweiterung abgesagt

Gardena streicht Jobs, statt Stellen aufzubauen


13.06.2026 – 07:11 UhrLesedauer: 2 Min.

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Gardena-Brause (Archivbild): Der führende Gartengerätehersteller baut Stellen ab. (Quelle: IMAGO/Rolf Kosecki/imago)

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Eigentlich sollte Gardena in Baden-Württemberg wachsen. Nun passiert das Gegenteil: Der geplante Ausbau wird gestrichen und Stellen werden abgebaut.

Der Ulmer Gartenspezialist Gardena stoppt nach eigenen Angaben die ursprünglich geplante Erweiterung des Produktionsstandorts im baden-württembergischen Heuchlingen. Zudem sollen Medienberichten zufolge 250 Stellen in dem Unternehmen abgebaut werden.

Eine Erweiterung der Produktion in Heuchlingen sei aufgrund „aktualisierter Kapazitätsplanung“ nicht mehr notwendig, so Gardena in einer Pressemitteilung. „Die Nachfrage ist eine andere geworden“, zitiert die „Augsburger Allgemeine“ Gardena-Sprecher Heribert Wettels. Ziel sei eine Effizienzsteigerung und „die Sicherung der nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit“. Dazu gehöre auch die „schrittweise Verlagerung bestimmter Produktionsvolumina innerhalb des europäischen Netzwerks“.

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Konkret bedeutet das laut der „Schwäbischen Zeitung“, an den drei deutschen Produktionsstandorten Heuchlingen, Niederstotzingen und Ulm werden bis zum Jahr 2028 250 Stellen abgebaut. Ein Großteil der Stellen solle nach Tschechien verlagert werden, wo Gardena drei Produktionsstandorte unterhält, zitiert die „Schwäbische Zeitung“ einen Unternehmenssprecher. Die Hauptlast der Verlagerung werde demnach wohl der Standort Heuchlingen tragen. Dort stellt Gardena Kunststoffteile wie Schlauchkupplungen, Verbinder und Gartenbrausen im Spritzgussverfahren her.

In Heuchlingen war laut „Augsburger Allgemeine“ ursprünglich geplant, die Gesamtfläche des Betriebsgeländes von bisher rund 48.000 Quadratmetern auf künftig 153.000 Quadratmeter zu erweitern. Dadurch hätten bis zu 600 neue Stellen entstehen können. Allerdings kämpft Gardena seit drei Jahren mit sinkenden Geschäften. Im ersten Quartal 2026 seien die Erlöse gegenüber dem entsprechenden Vorjahresviertel um sieben Prozent eingebrochen, so ein Sprecher zur „Schwäbischen Zeitung“.

Gardena wurde 1961 als Kress + Kastner in Ulm gegründet und gehört seit 2007 zur schwedischen Husqvarna Group. Das Unternehmen ist Europas führender Anbieter von Gartengeräten und unterhält vier Standorte in Baden-Württemberg: Ulm, Heuchlingen, Niederstotzingen und Laichingen. Gardena beschäftigt in Deutschland gut 2.200 Menschen, weltweit arbeiten rund 3.450 Mitarbeiter für die Gardena Division.

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