Jugendklub verkauft 20-Jährigen

Transfer in letzter Minute: Fußballprofi weint bitterlich

02.09.2026 – 14:01 UhrLesedauer: 2 Min.

Pablo García: Er wird künftig nicht mehr für Betis Sevilla spielen. (Quelle: IMAGO/Leopold Soglo)

Pablo García verlässt Betis Sevilla nach 15 Jahren. Nach Bekanntwerden seines Wechsels fließen die Tränen. Vater Ramon erklärt die emotionale Reaktion.

In den letzten Stunden der Transferperiode hat Betis Sevilla den 20-jährigen Pablo García für 5,5 Millionen Euro an Liga-Konkurrent Racing Santander verkauft. Der Offensivspieler war seit seinem fünften Lebensjahr beim südspanischen Klub, der Abschied brachte ihn und seine Mutter zum Weinen.

García hatte gerade seinen Spind geräumt, als ihn Reporter auf den Transfer ansprachen. Kaum ein Wort brachte er heraus. Seine Mutter wartete im Auto, ebenfalls in Tränen. Videos der Situation gingen in den sozialen Medien viral.

Vater Ramon García schilderte die Situation dem Radiosender Cope: „Haben Sie den Jungen gesehen? Wir machen eine schwere Zeit durch. Aber wenn er erst einmal mit dem Training anfängt, wird er alles für Racing geben.“

Dass sich sein Sohn überhaupt mit einem Klubwechsel konfrontiert sah, kam erst am Dienstagnachmittag heraus. „Es war sehr spät. Mitte des Nachmittags kam die Geschichte auf und wir warteten sehr lange, bis alles perfekt war“, sagte García.

Sein Sohn sah sich hin- und hergerissen, ob er dem Transfer zustimmen sollte. „Es war die Entscheidung, hierzubleiben und zu schauen, wie viele Minuten er bekommt. Oder einen Weg zu finden, mehr zu spielen und den Fußball wieder zu genießen“, sagte Ramon García.

„Ich hoffe, zurückzukehren“

In dieser Saison war der Rechtsaußen bei Betis nur zu drei Kurzeinsätzen gekommen. Am zweiten Spieltag hatte García den Klub in Valencia zum 1:0-Sieg geschossen. Insgesamt kommt er auf 33 Profispiele für Betis.

Am Flughafen hatte García seine Stimme wiedergefunden. „Ich hoffe, zurückzukehren, das wünschen wir uns alle. Es gab viele Dinge, die ich nicht beeinflussen konnte. Ich wünschte, alles wäre so gelaufen, wie wir es uns erhofft hatten“, wurde er in spanischen Medien zitiert.

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