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Gesundheit

Für wen die Infektion gefährlich werden kann

wochentlich.deBy wochentlich.de20 Februar 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Für wen die Infektion gefährlich werden kann
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Harmlos bis tödlich

Für wen eine Listerien-Infektion gefährlich werden kann


Aktualisiert am 20.02.2026 – 12:32 UhrLesedauer: 7 Min.

Vergrößern des Bildes

Neben tierischen können auch pflanzliche Lebensmittel wie etwa Melonen mit Listerien verseucht sein – anzumerken ist ihnen das nicht. (Quelle: Pheelings Media/getty-images-bilder)

Besonders – aber nicht nur – in der Schwangerschaft sind Listerien gefürchtet. Welche Symptome die Infektion auslösen kann und welche Behandlung hilft.

In Deutschland sind Erkrankungen durch Listerien vergleichsweise selten – zumindest laut Statistik der meldepflichtigen Infektionskrankheiten: Pro Jahr werden hierzulande etwa 400 bis 600 Fälle gemeldet. Ein Großteil der Infektionen bleibt jedoch unerkannt.

Das Problem: Für einige Menschen bedeutet eine Listerien-Infektion ein erhöhtes Risiko, besonders schwer zu erkranken und im Extremfall sogar zu sterben. Damit Sie sich bei Bedarf schützen können, haben wir nachfolgend die wichtigsten Informationen über die Krankheitserreger in Form von Fragen und Antworten für Sie zusammengestellt.

Listerien sind Bakterien, die überall in der Natur vorkommen – beispielsweise in Böden, im Wasser, auf Pflanzen und im Verdauungstrakt vieler Tiere (wie Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, Hühner und Nagetiere). Befallene Tiere können die Keime mit dem Kot ausscheiden und so weiterverbreiten.

Es gibt verschiedene Arten von Listerien. Die meisten sind für den Menschen harmlos. Doch einige – hauptsächlich Vertreter der Art Listeria monocytogenes – können beim Menschen eine Listeriose hervorrufen. Diese Erkrankung kann milde bis tödlich verlaufen. Entscheidend für den Verlauf ist (neben der Anzahl der aufgenommenen Erreger) vor allem, wie gut die Abwehrkräfte der infizierten Person sind.

Manche Menschen sind auch immun gegen Listeriose. Das heißt, sie bleiben selbst dann völlig gesund, wenn sie nachweislich Listeria monocytogenes in sich tragen. Das liegt unter anderem an der weiten Verbreitung von Listerien: Dadurch sind wiederholte Kontakte mit den Bakterien praktisch unvermeidbar – und das menschliche Immunsystem kann lernen, diese gezielt abzuwehren.

Listeriose ist meist die Folge einer Lebensmittelvergiftung. Das bedeutet: Die Betroffenen infizieren sich, indem sie mit Listerien verseuchte Lebensmittel verzehren. Zur Infektion kommt es häufig durch nicht erhitzte tierische Produkte. Dazu zählen vor allem Milch und Milcherzeugnisse wie:

Daneben können viele weitere tierische Lebensmittel mit Listerien verseucht sein. Das Risiko einer Ansteckung besteht zum Beispiel beim Verzehr von rohem Fleisch, Rohwurst (wie Chorizo oder Salami), Feinkostsalaten mit tierischen Zutaten (wie Thunfisch- oder Hühnersalat) sowie rohem oder geräuchertem Fisch.

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