Geht die Strategie von Red Bull nicht auf und Verstappen ist auch im nächsten Jahr gezwungen, hinterherzufahren, dürfte sein Abschied beschlossene Sache sein. Der Niederländer kann sich in der kommenden Saison anschauen, welches Team mit dem neuen Reglement am besten zurechtkommt. Daran, dass jeder Rennstall wohl bereit wäre, einen Platz für den nach einhelliger Meinung besten Fahrer im Feld freizuräumen, gibt es wenig Zweifel. Die Tatsache, dass Mercedes in diesem Jahr mit der Vertragsverlängerung der ebenfalls hochtalentierten George Russell und Kimi Antonelli wartete, bis Verstappen final abgesagt hatte, unterstreicht das.
Verstappen und Red Bull: Was lange als Traumpaarung galt, könnte sich also schon bald doch nur als Ehe auf Zeit erweisen. Die aktuelle Saison dürfte den viermaligen Weltmeister jedenfalls gründlich ins Grübeln bringen.
