Pinar Atalay moderiert
Friedrich Merz stellt sich bei RTL Fragen der Bürgerinnen und Bürger
29.07.2026 – 15:36 UhrLesedauer: 2 Min.
Personalquerelen und drängende gesellschaftliche Fragen: Viele Menschen in Deutschland haben Redebedarf. Ende August können einige von ihnen bei RTL auf Bundeskanzler Friedrich Merz treffen.
Wie der Sender am Mittwoch mitteilte, wird am 27. August die Sendung „Am Tisch mit Friedrich Merz“ ausgestrahlt. Ab 22.15 Uhr stellt sich der Bundeskanzler den Fragen von Bürgerinnen und Bürgern. „An einem Tisch mit dem Regierungschef können die Gäste ihre konkreten Fragen, Wünsche und Forderungen zu den Themen stellen, die sie derzeit besonders bewegen“, heißt es in der Ankündigung. Die Moderation übernimmt Pinar Atalay.
Die Themen, um die es gehen könnte, formuliert der Sender so: Was würde ein Wahlsieg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September bedeuten? Wie bewerten Betroffene das Reformpaket der Bundesregierung? Und wie blickt Friedrich Merz auf anhaltende Kriege und globale Krisen?

Direkt im Anschluss blickt RTL/ntv-Politikchef Nikolaus Blome auf einen möglichen Wahlerfolg der AfD. Ab 23.30 Uhr wird die rund 30-minütige Dokumentation „Kein Land für alle – Wer verliert, wenn die AfD gewinnt?“ gezeigt. Blome wird sich darin der Frage widmen, „wer sich vor einer (Allein-)Regierung der AfD in Sachsen-Anhalt persönlich fürchten müsste – und warum konkret“.
In der RTL-Mitteilung heißt es weiter: „Zu Wort kommen unter anderem ein Arzt, der laut offiziellem Wahl-Programm der AfD als ‚kulturfremder‘ Ausländer ‚das Wohl der Patienten gefährdet‘ und ungeeignet sei, ‚unsere Bürger richtig zu behandeln'“. Dazu berichtet ein Lehrer, wie ihn und seine Kollegen ein geplanter offizieller Lehrerpranger einschüchtern soll. „Ein evangelischer Pfarrer wird in seiner Gemeinde zeigen, wie die von der AfD im Wahlprogramm angekündigten Kürzungen und Beschränkungen staatlicher Zahlungen kirchliche Angebote wie Kita, Friedhof oder Jugendclub unmöglich machen.“ Blome wird zitiert mit den Worten: „Wir nehmen die AfD beim Wort. Und ihre Wähler ernst.“
