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Politik

Friederike von Bünau: Stiftungsvertreterin kritisiert Merz-Regierung

wochentlich.deBy wochentlich.de5 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Friederike von Bünau: Stiftungsvertreterin kritisiert Merz-Regierung
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„Engagierte unter Generalverdacht“

Stiftungsvertreterin kritisiert Merz-Regierung


05.06.2026 – 09:45 UhrLesedauer: 2 Min.

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Friederike von Bünau: „Engagierte wurden unter Generalverdacht gestellt“, sagt die Generalsekretärin des Stiftungsverbands. (Quelle: Julia Steinigeweg für t-online)

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27.000 Stiftungen schütten jährlich sieben Milliarden Euro aus und fördern die Zivilgesellschaft. Die Generalsekretärin des Stiftungsverbands wirft der Bundesregierung vor, Engagierte unter Generalverdacht zu stellen.

Die Generalsekretärin des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, Friederike von Bünau, fordert Politik und Staat zu einem neuen Umgang mit ehrenamtlich Engagierten auf. Im „Vorangedacht“-Podcast von t-online sagte sie, viele Engagierte hätten sich in den vergangenen Jahren zunehmend unter Druck gesetzt gefühlt. „Wir müssen davon ausgehen, dass die Menschen, die sich engagieren, etwas Positives und Gutes für unser Land leisten möchten.“ Zwar müssten Transparenz und ein verantwortungsvoller Umgang mit Mitteln gewährleistet sein. „Aber trotzdem sollte diese Wertschätzung an erster Stelle stehen.“

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Die Stiftungsvertreterin kritisierte, dass Teile der Zivilgesellschaft zuletzt „unter Generalverdacht gestellt“ worden seien. „Wir haben erlebt, dass Zivilgesellschaft unter Druck geraten ist“, so von Bünau. Dabei verwies sie unter anderem auf politische Debatten um staatlich geförderte Demokratieprojekte, etwa das Bundesprogramm „Demokratie leben!“

In Bezug auf die Bundesregierung sagte sie: „Im letzten Jahr haben wir nicht nur gute Momente miteinander gehabt.“ Zugleich kritisierte sie bestehende bürokratische Hürden. Als Beispiel nannte sie eine Regelung, nach der Unternehmen bei Sachspenden weiterhin Umsatzsteuer zahlen müssen. Dadurch sei es teilweise einfacher, Produkte zu vernichten als sie zu spenden. „Das ist intuitiv überhaupt nicht einleuchtend“, so von Bünau. Der Bundesverband setze sich deshalb für Reformen ein.

Im neuen Podcast „Vorangedacht“ spricht t-online-Chefredakteur Florian Harms mit Vordenkern aus Wirtschaft und Gesellschaft, Politik und Wissenschaft über die Frage, wie Deutschland die globalen Erschütterungen überstehen und gestärkt aus der Krise kommen kann. Gast der ersten Folge war Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Der Podcast ist kostenlos auf allen gängigen Podcast-Plattformen und hier auf t-online zu finden.

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