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Gesundheit

„Freundschaft erhöht die Lebenserwartung“ – Psychologin im Interview

wochentlich.deBy wochentlich.de15 Januar 2024Keine Kommentare4 Mins Read
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„Freundschaft erhöht die Lebenserwartung“ – Psychologin im Interview
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Gesunde Ernährung, Bewegung und Rauchverzicht sind die besten Voraussetzungen für ein langes, gesundes Leben. Doch es gibt noch einen weiteren Faktor, der oft unterschätzt wird: Freundschaften. Sie helfen, Stress besser abzubauen und bewahren so vor Krankheiten. Welche Mechanismen dabei eine Rolle spielen, erklärt die Psychologin Ulrike Scheuermann im Gespräch mit t-online.

Freunde tun der Seele gut. Besonders in schwierigen Lebensphasen sind sie Gold wert. Doch Freundschaft bewirkt noch viel mehr. Sie schützt vor Stress und stärkt unsere körperliche und seelische Widerstandskraft.

Für die Berliner Psychologin Ulrike Scheuermann sind gute soziale Kontakte sogar der wichtigste Schutz vor Krankheiten. In ihrem neuesten Buch „Freunde machen gesund“ (Knaur Verlag 2021) erläutert sie anhand aktueller Studien, wie stabile soziale Bildungen die Chance auf ein langes, gesundes Leben deutlich steigern.

t-online: Sie sagen, soziale Kontakte seien der wichtigste Gesundheitsfaktor. Leben übergewichtige Raucher mit vielen Freunden demnach gesünder als kontaktarme Menschen, die auf Zigaretten verzichten und sich gesund ernähren?

Ulrike Scheuermann: Es ist inzwischen wissenschaftlich bewiesen, dass an erster Stelle die sozialen Faktoren entscheidend dafür sind, wie gesund und lange wir leben. Dennoch würde ich natürlich niemandem raten, weiter zu rauchen, denn Nichtrauchen ist der Gesundheitsfaktor Nummer drei. Unsere Sozialkompetenz wirkt übrigens auch auf die anderen Gesundheitsfaktoren ein.

Können Sie das an einem Beispiel erklären?

Wenn wir zum Beispiel allein sind, ernähren wir uns schlechter, als wenn wir für andere kochen und mit ihnen gemeinsam essen. Oder wir schlafen besser, wenn wir nicht einsam sind. Die Grundlage ist immer die soziale Verbundenheit. Menschen mit guter sozialer Eingebundenheit sind immer im Vorteil.

(Quelle: Christian Hesselmann)

Diplompsychologin und Bestsellerautorin Ulrike Scheuermann hilft Menschen seit 25 Jahren, ihr Leben mit modernsten Methoden der Psychologie innerlich frei und ohne Blockaden besser und gesünder zu gestalten. Ihre Selfcare- und Coachingprogramme finden in ihrer Akademie und online statt.

Was verstehen Sie unter einem guten Freund?

Ein guter Freund ist da, wenn ich ihn brauche, auch in schwierigen Zeiten. Wir suchen ihn uns bewusst aus, im Gegensatz zu Verwandten oder Kollegen. Mit einem Freund verbindet uns Sympathie und Zuneigung. Wir fühlen uns zu ihm hingezogen. Ein wichtiges Kriterium für Freundschaft ist die gegenseitige Hilfe. Das wirkt sich auch positiv auf unsere Gesundheit aus.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnet Stress als die größte Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts. Lässt sich das durch gute soziale Kontakte abfedern?

Durchaus. Das ist auch der eigentliche Grund, warum Freundschaften gesundheitsfördernd sind. Chronischer Stress schädigt fast alle Körper- und Organsysteme. Viele Krankheiten, die wir haben, sind auf Stress zurückzuführen. Wenn wir aber eng mit anderen Menschen verbunden sind, sinkt der Stresslevel. Es werden weniger Stresshormone ausgeschüttet. Gleichzeitig werden Glückshormone, die sogenannten Endorphine, und das Bindungshormon Oxytocin ausgeschüttet. Das bewirkt Wohlgefühl und Entspannung. Darüber hinaus stärken gute Sozialkontakte das Selbstwertgefühl und damit auch das Selbstmitgefühl. Das führt wiederum dazu, dass man besser für sich sorgt.

Sind also kontaktarme Menschen anfälliger für psychische Krankheiten?

Die Anzahl der Menschen, die man um sich hat, steht nicht in direktem Zusammenhang damit, ob man sich einsam fühlt. Es gibt zum Beispiel sehr introvertierte Menschen, die wenige Kontakte haben, sich mit diesen aber tief verbunden fühlen und ihr Alleinsein genießen. Dann wirkt es sich gar nicht negativ aus, wenige soziale Kontakte zu haben.

Stress im Job trägt oft dazu bei, dass Menschen ihre Freundschaften vernachlässigen und immer mehr in die Isolation rutschen. Wie lässt sich das verhindern?

Wichtig ist, dass man sich darüber bewusst wird, wie wichtig soziale Kontakte sind. Für viele steht der Job an erster Stelle, dann die Paarbeziehung und dann kommt niemand mehr. Wenn man das anders gewichtet, man vielleicht auf die eine oder andere Überstunde verzichtet, um Freunde zu treffen, wird sich schon etwas ändern. Wo wir wohl alle Zeit für Freunde dazugewinnen können, ist beim Gebrauch von Handy oder Laptop, hier ist weniger mehr. Da kann man schnell mal eine wertvolle Stunde für seine Sozialkontakte rausholen.

Wie gut Menschen mit Stress umgehen, hat auch etwas mit ihrer Resilienz, ihrer seelischen Widerstandskraft, zu tun. Können Freunde helfen, diese zu stärken?

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