
Bundesliga
Klarer Sieg: Freiburg spielt dezimierte Mainzer her
Aktualisiert am 30.11.2025 – 21:30 UhrLesedauer: 2 Min.
Gegen den FSV Mainz 05 schaffte der SC Freiburg schnell klare Verhältnisse. Auch eine Rote Karte brach den Mainzern das Genick.
Der SC Freiburg hat zum Abschluss des 12. Spieltags in der Fußball-Bundesliga einen klaren Sieg eingefahren. Gegen die Kellerkinder vom FSV Mainz 05 hieß es am Ende 4:0 (2:0). Lukas Kübler (12. Minute), Vincenzo Grifo (26.), Johan Manzambi (50.) und Patrick Osterhage (90.) trafen für Freiburg gegen überforderte Mainzer, bei denen Paul Nebel in der 28. Minute nach einem harten Foul mit einer glatten Roten Karte vom Platz flog.
Durch den Sieg setzen sich die Freiburger im Tabellenmittelfeld fest, stehen mit nun 16 Punkten auf Rang acht. Die Mainzer stecken hingegen weiter tief in der Krise und sind mit sechs Zählern das Tabellenschlusslicht. Seit acht Spielen sind sie jetzt schon sieglos.
Freiburg-Trainer Julian Schuster ging vor dem Anpfiff noch davon aus, dass „Geduld gefragt sein“ würde. Doch seine Schützlinge hatten gegen einen teilweise verunsicherten Gegner alles im Griff. Noch während des eigentlich stillen Fan-Protests gegen mögliche sicherheitspolitische Maßnahmen wurde es zum ersten Mal laut – allerdings nur für wenige Sekunden. Denn Lucas Höler befand sich beim vermeintlichen 1:0 nach Begutachtung der Videobilder knapp im Abseits.
Freiburg behielt den Schwung aus der Anfangsphase bei und belohnte sich sieben Minuten später durch Kübler. Der aufgerückte Abwehrspieler profitierte davon, dass der nicht immer sicher wirkende Mainz-Keeper Lasse Rieß, der den verletzten Robin Zentner vertrat, einen Kopfball von Philipp Lienhart fallen ließ.
Die Mainzer fielen auch ohne ihren gesperrten Rot-Rekordhalter Dominik Kohr vor allem durch eine harte Zweikampfführung auf. Philipp Treu und Lienhart bekamen dies schon früh zu spüren. Offensiv war von den Rheinhessen dagegen wenig zu sehen. Taktgeber und Nationalspieler Nadiem Amiri fehlte wegen der fünften Gelben Karte ebenso wie Stürmer Nelson Weiper, der ohne Angabe von Gründen nicht im Aufgebot stand.
FSV-Coach Bo Henriksen war also ohnehin dazu gezwungen, seine Startelf im Vergleich zum 0:1 in der Conference League bei CS Universitatea Craiova zu verändern. Der Däne wechselte aber insgesamt neunmal und erklärte: „Unser Fokus muss auf der Bundesliga liegen, daher haben wir im Spiel am Donnerstag einige Kräfte geschont.“











