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You are at:Home»Politik»Frei sieht keine Gefahr von Überläufern zur AfD
Politik

Frei sieht keine Gefahr von Überläufern zur AfD

wochentlich.deBy wochentlich.de7 September 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Kommt es zu einer Kooperation zwischen AfD und BSW?

Da die Partei als einzige nicht für die „Brandmauer“ gegen die AfD stehe, sei dieser Gedanke inoffiziell schon länger im Spiel, bestätigte Olaf Sundermeyer. „Sie gilt AfD-intern als ein möglicher Kooperationspartner“, sagte der RBB-Reporter und langjährige Beobachter der Alternative für Deutschland. Dass eine wie auch immer geartete Zusammenarbeit für beide Parteien keineswegs unproblematisch wäre, liegt auf der Hand.

Auch eine Koalition gegen die AfD im neuen sachsen-anhaltischen Landtag wäre allerdings auf das BSW angewiesen, sollte es die Fünfprozenthürde überspringen. Zusätzlich müsste sich die CDU trotz ihres Unvereinbarkeitsbeschlusses von 2018 irgendwie mit der Linken arrangieren. Darauf, wie konfliktbeladen eine solche „Partnerschaft“ sein könnte, gab es in der Talk-Sendung schon mal einen Vorgeschmack.

„Sie sind eine antisemitische Partei“, warf Frei der Linke-Vorsitzenden Ines Schwerdtner vor. Die Kritik der Politikerin an den Sozialreformen der Bundesregierung hatte er bereits Minuten vorher abgebügelt. „Ihre Politik sorgt dafür, dass wir schwach werden. Und überall, wo Sie Verantwortung tragen, ist es den Menschen schlechter gegangen“, so der CDU-Politiker und Merz-Vertraute. Gute Werbung für die „einigermaßen stabile Regierung“, die Frei als Ziel der CDU-Bemühungen in Sachsen-Anhalt ausgegeben hatte, war das sicher nicht.

Hallervorden fürchtet Einflussnahme auf Kulturbetrieb

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Langes Gesicht: Schauspieler und Kabarettist Dieter Hallervorden bei der Wahlparty der CDU. (Quelle: Kay Nietfeld/dpa)

Der Komiker Dieter Hallervorden forderte die Christdemokraten dennoch dringend auf, den Unvereinbarkeitsbeschluss gegenüber den Linken schnellstens zu überdenken. Im Wahlkampf hatte der gebürtige Dessauer den amtierenden CDU-Ministerpräsidenten Sven Schulze aktiv unterstützt, dabei aber scharfe Kritik an Kanzler Merz geübt. Vom Wahlergebnis war der Schauspieler sichtlich enttäuscht. Er sprach von einer „todtraurigen Situation“ und äußerte Sorgen um die Freiheit des Kunst- und Kulturbetriebs, sollte die AfD die Macht übernehmen.

Schließlich verlange die Partei von Kulturschaffenden „eine ideologische Eindeutigkeit und patriotische Pflichtbekenntnisse“. Sollten Fördermittel nur noch nach Kriterien des politischen Wohlverhaltens vergeben werden, werde die Kulturlandschaft eintönig und öde“. Unter einer solchen Zensur sterbe auf den Bühnen jeder Mut zur Erneuerung, erklärte Hallervorden, der selbst das Schlosspark Theater in Berlin betreibt.

„Es gibt doch gar nichts Rechtskonservatives mehr“

„Ich glaube, es müssen sich alle Sorgen machen, die mit Steuergeldern finanziert werden und irgendwelche nicht produktiven Dinge tun, die alle nur links, woke, grün und sonst was sind“, bestätigte von Storch Hallervordens Bedenken und stellte Kürzungen in Aussicht. „Der deutsche Kulturbetrieb ist staatlich finanziert und links. Es gibt doch gar nichts Rechtskonservatives mehr“, klagte sie.

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