Freddy Quinn

„Es meint wohl jemand gut mit mir“

26.09.2025 – 06:32 UhrLesedauer: 2 Min.

Freddy Quinn bei einem Fernsehauftritt (Archivbild): Der Sänger zählt zu den erfolgreichsten deutschen Schlagerstars. (Quelle: Scherf/imago-images-bilder)

Kurz vor seinem 94. Geburtstag steht für Freddy Quinn ein Umzug an. Der Schlagerstar räumt mit Gerüchten auf. Was ihn im Alter noch glücklich macht.

Mit 94 Jahren noch einmal umziehen – Freddy Quinn freut sich auf diesen Schritt. Der Schlagersänger verlegt seinen Wohnsitz demnächst auf einen alten Bauernhof. Dort hält er sich bereits jetzt regelmäßig auf und schätzt vor allem die ländliche Ruhe und die umgebende Natur, wie er der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Am kommenden Samstag feiert Quinn seinen 94. Geburtstag. Zusammen mit seiner 17 Jahre jüngeren Ehefrau Rosi genießt der Österreicher sein Leben abseits der Öffentlichkeit, aus der er sich bereits vor Jahren zurückgezogen hat.

Sein Gesundheitszustand sei angesichts seines hohen Alters ausgezeichnet, betont der Entertainer. Immer wieder erreichten ihn Meldungen, er sei erblindet, dem Tod nahe oder bereits verstorben – alles falsche Behauptungen. Zwar vollbringe er daheim keine sportlichen Höchstleistungen mehr, doch insgesamt könne er sich nicht beklagen. Abgesehen von altersbedingten Beschwerden wie Knieproblemen und nachlassendem Hörvermögen seien er und seine Frau zufrieden mit ihrer Situation.

Besonders beim Essen empfindet Quinn große Freude. Er repariert gerne Uhren und schlendert über Flohmärkte – schlichte Vergnügen, wie er selbst einräumt. Sein Lieblingsessen sind Palatschinken, die österreichische Variante gefüllter Pfannkuchen, die ihn in größte Freude versetzen.

Musik spielt in seinem Alltag kaum noch eine Rolle, obwohl sie sein Leben prägte. Das Radio bleibt meist aus, stattdessen konzentriert er sich auf seine unmittelbare Umgebung. Schaltet er doch einmal ein, bevorzugt er Country-Musik. Peter Maffay schätzt er, Roland Kaiser beeindruckt ihn als Künstler besonders.

Seine Karriere begann in der „Washington Bar“ im Hamburger Stadtteil St. Pauli, wo Quinn entdeckt wurde. In den 1950er und 1960er Jahren erzielte der Bariton zahlreiche Nummer-eins-Erfolge. Songs wie „Heimweh“, „Die Gitarre und das Meer“ und „Junge, komm bald wieder“ wurden zu zeitlosen Klassikern. Es folgten diverse Musikfilme, die seine Popularität weiter steigerten.

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