„Mental war es schwer. Es war eine emotionale Woche, aber das soll keine Entschuldigung sein. Ich bin froh, dass ich am Ende einige wichtige Spielzüge machen konnte und auch mal einer reingegangen ist“, sagte er auf der Pressekonferenz.

Insgesamt kam er am Ende auf 18 Punkte, von denen er 13 im letzten Viertel erzielte, und zwar trafen drei seiner vier Dreipunktversuche, aber nur sechs von 16 Würfen. Die lange Pause war ihm noch deutlich anzumerken.

Sein Bruder Moritz erlebte den Start der Partie gar nicht auf der Ersatzbank, sondern war erst nach einigen Minuten mit einer dicken Eisbandage an seinem Knie zu sehen. Der 28-Jährige feierte erst am Sonntagabend sein Comeback, nachdem er über ein Jahr mit einem Kreuzbandriss ausgefallen war.

Doch der Schreckmoment war nur kurz: Moritz Wagner machte einige Stabilisationsübungen neben der Bank und kam Mitte des ersten Viertels unter dem lauten Jubel der Fans ins Spiel. Mit einem zu kurzen Dreier-Versuch und einem Ballverlust startete das Spiel für ihn jedoch denkbar schlecht. Zu Beginn des zweiten Viertels erzielte er drei Punkte, jedoch gab es in der Defensive noch einige Abstimmungsprobleme mit seinen Kollegen.

Am starken dritten Viertel von Magic hatte er hingegen einen großen Anteil. Er verwandelte in der Offensive seinen Wurfversuch und hängte Memphis‘ bestem Spieler, Jaren Jackson Jr., im Gegenzug ein Offensivfoul an.

In der entscheidenden Phase des Spiels blieb er auf der Bank. Insgesamt stand er 14 Minuten auf dem Feld, traf zwei von zwei Freiwürfen und erzielte sieben Zähler. „Ich kann es immer noch nicht glauben, ihr seid die Besten. Das hier heute zu sehen, wir sind unglaublich dankbar“, sagte Moritz Wagner sichtlich emotional direkt nach der Partie an die Fans gerichtet.

Die besondere Bedeutung des Spiels zeigte sich zudem darin, dass der Deutsche direkt zu seinen Eltern und seiner Oma am Spielfeldrand gegangen war. Er umarmte sie lang und sehr herzlich.

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