Sorge vor Wahlen
Euro stürzt auf Tief – ein Land zieht die Währung nach unten
05.10.2026 – 07:40 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Euro steht so schlecht dar, wie seit über einem Jahr nicht mehr. Das hat vor allem mit der Situation in Frankreich zu tun.
Der Euro hat am Montag ein 17-Monats-Tief erreicht. Er fiel um 0,7 Prozent. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, liegen die Ursachen insbesondere in Frankreich.
So sind die Kosten für die Absicherung französischer Staatsschulden zuletzt sprunghaft angestiegen, Investoren nehmen Frankreich vermehrt ins Visier. Dabei ist die Differenz zwischen den zehnjährigen Zinskosten in Frankreich und ihren deutschen Pendants besonders hoch. Sie stieg auf den höchsten Wert seit der Eurokrise 2012. Dabei handelt es sich um ein wesentliches Maß für die Risikoprämie französischer Staatsanleihen.
Die französischen Märkte stehen im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr aufgrund hoher Verschuldung und politischer Blockaden zunehmend unter Druck. Es besteht die Sorge, dass sich die Probleme auf die gesamten europäischen Märkte ausweiten könnte.
