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Fotos sind auch bei gesperrtem Handy sichtbar

wochentlich.deBy wochentlich.de4 September 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Kritische Schwachstelle

WhatsApp-Lücke: Fotos sind auch bei gesperrtem Handy sichtbar


04.09.2026 – 13:22 UhrLesedauer: 1 Min.

Vergrößern des Bildes

WhatsApp: Der Messenger gehört dem Facebook-Konzern Meta. (Quelle: CTK Photo/imago)

Eine Sicherheitslücke in WhatsApp ermöglicht es, Fotos auf einem Handy auch bei gesperrtem Gerät anzuzeigen. Betroffen sind Android-Smartphones bestimmter Hersteller.

Eigentlich sollte es bei einem gesperrten Handy nicht möglich sein, die darauf gespeicherten Fotos anzuschauen. Genau das ermöglicht jedoch eine Sicherheitslücke in WhatsApp für Android, wie Sicherheitsforscher Jose Rodriguez auf X mitgeteilt hat.

Demnach lässt sich auf bestimmten Geräten die Sperrbildschirmbeschränkung umgehen. Dadurch können alle gespeicherten Bilder in der Handygalerie angezeigt werden.

  • Betrugsversuch: Kriminelle haben es auf WhatsApp-Nutzer abgesehen
  • Beliebter Messenger: WhatsApp erweitert seine Sicherheitsfunktionen

Die Schwachstelle betrifft laut Rodriguez die sogenannte „Create with AI“-Funktion. Damit können Nutzer während eines WhatsApp-Videoanrufs Hintergründe bearbeiten. Wie der Entwickler berichtet, hat er das Problem bereits an Meta und Google gemeldet. In der daraufhin im Google Play Store veröffentlichten Version 2.26.34.81 von WhatsApp sei die Lücke geschlossen worden.

So funktioniert die Lücke

Wer einen WhatsApp-Videoanruf auf einem gesperrten Android-Gerät annimmt, kann über die Effekte-Funktion den Menüpunkt „Hintergründe“ auswählen. Entscheidet man sich anschließend dafür, mit Meta AI einen Hintergrund zu erstellen oder ein bestehendes Foto zu bearbeiten, öffnet sich die Galerie, ohne dass das Handy zuvor entsperrt werden muss.

Um die Lücke auszunutzen, muss man das Gerät in der Hand halten. Ein Fernzugriff über die Netzwerkfunktionen des Telefons ist nicht möglich.

Betroffen sein sollen vor allem Geräte der Herstellers Oppo und Google. Bei Samsung-Smartphones sei die Sicherheitslücke dagegen nicht ausnutzbar, heißt es. Vermutlich liegt das daran, dass die Handyhersteller bei ihren Android-Versionen die Zugriffsrechte für Apps bei gesperrtem Bildschirm unterschiedlich handhaben.

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