Großfahndung in der Schweiz

Raubüberfall auf Ex-Rennfahrer Alain Prost

Aktualisiert am 23.05.2026 – 03:34 UhrLesedauer: 2 Min.

Alain Prost in einem Rennanzug: Er wurde offenbar Opfer eines Raubüberfalls. (Archivbild) (Quelle: IMAGO/MARC DE MATTIA/imago)

Vermummte Täter sind offenbar ins Haus von Ex-Formel-1-Weltmeister Prost eingedrungen. Der 71-Jährige wurde verletzt.

Auf den ehemaligen Formel-1-Weltmeister Alain Prost hat es offenbar einen Raubüberfall gegeben. Dienstagmorgen drangen nach Schweizer Medienberichten mehrere vermummte Personen gewaltsam in die Villa von Alain Prost in Nyon im Kanton Waadt am Genfersee ein. Der ehemalige Formel-1-Weltmeister wurde sofort attackiert und erlitt dabei eine Kopfverletzung, berichtet die „Blick“. Gleichzeitig sollen die Täter den Rest der Familie bedroht haben.

Unter Androhung von Gewalt zwangen laut Bericht die Einbrecher einen von Prosts Söhnen, den Safe der Familie zu öffnen. Was genau gestohlen wurde, ist bislang unklar. Bekannt ist jedoch, dass der 71-jährige Ex-Ferrari-Pilot enge Verbindungen zur Luxusuhrenbranche pflegt: Seit Jahren arbeitet er mit der Manufaktur Richard Mille zusammen, die ihm sogar eine auf 30 Exemplare limitierte Sonderedition gewidmet hat. Weder die Familie noch das Unternehmen äußerten sich auf Anfrage.

Großfahndung läuft

Nach dem Alarm leitete die Waadtländer Kantonspolizei eine großangelegte Suchaktion ein. Polizei, Hundestaffeln, Sicherheitskräfte und Spurensicherer durchkämmten die Region rund um Nyon. Da die Ermittler eine Flucht über die Grenze nicht ausschließen, wurde auch die französische Polizei eingeschaltet. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur.

Prost soll nur leichte körperliche Verletzungen erlitten haben, stand aber den Berichten nach unter Schock. Vor Ort musste ein Care-Team hinzugezogen werden. Inzwischen ist der 71-Jährige nach Dubai zurückgekehrt, wo er zeitweise lebt und sich vor allem dem Radsport und Golf widmet – gelegentlich auch gemeinsam mit Tennis-Star Roger Federer.

Die Waadtländer Staatsanwaltschaft bestätigt lediglich, dass ein Strafverfahren eingeleitet wurde. Ob es sich bei der betroffenen Familie tatsächlich um die Prosts handelt, wollte sie auf Anfrage von „Blick“ weder bestätigen noch dementieren.

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