Flüge gestrichen

Tausende Urlauber in Italien gestrandet

11.08.2026 – 12:49 UhrLesedauer: 2 Min.

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Video zeigt spektakulären Ausbruch

Seit Tagen spuckt der Ätna Asche. Für Touristen kommt es zu erheblichen Komplikationen.

Auf der italienischen Insel Sizilien sitzen mehrere Tausend Urlauber fest. Grund dafür ist der Ätna: Wegen der jüngsten Aktivitäten des Vulkans können die Flugzeuge aus dem nahegelegenen Catania nur vereinzelt starten. Am Dienstag sind alle Landungen auf dem Insel-Flughafen voraussichtlich bis 19 Uhr ausgesetzt.

Seit Freitag spuckt der Ätna Asche und glühende Gesteinsbrocken – der Flugverkehr von und nach Sizilien ist inzwischen den fünften Tag in Folge beeinträchtigt. Die Behörden entscheiden oft kurzfristig über die Sperrungen, je nach Windrichtung und Achsenkonzeptration. Derzeit gilt für den Flughafen Catania die höchste Warnstufe Rot.

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Italien: Urlauber werden über Tisch gezogen

Nach Schätzungen sind etwa 30.000 Menschen betroffen. Für die Abreise versuchen nun viele Touristen, auf den Flughafen der Inselhauptstadt Palermo oder auf den Zug auszuweichen. Viele Sizilien-Touristen mussten ihren Aufenthalt verlängern – was allerdings auch mit Schwierigkeiten verbunden ist. Die Unterkünfte auf der Insel sind voll, einige Urlauber mussten die Nacht am Flughafen verbringen.

Ein mit Asche bedecktes Auto: Urlauber berichten von chaotischen Zuständen. (Quelle: Lena Klimkeit/dpa)

Dort soll das Personal überfordert sein. Ein Urlauber sagte der Tageszeitung „La Repubblica“: „Man hat uns unserem Schicksal überlassen. Wäre ich in ein Schlauchboot gestiegen, wäre ich mit Sicherheit früher angekommen.“

Der italienische Schauspieler Filippo Laganà berichtete auf Instagram, dass für die Fahrt in einem Shuttle-Bus von Catania nach Palermo 700 Euro verlangt würden – und das für eine Strecke von etwa 200 Kilometern.

Auf dem Rollfeld in Catania stehen inzwischen zahlreiche Flugzeuge, die mit Abdeckungen vor dem Ascheregen geschützt werden, insbesondere die Triebwerke. Die Start- und Landebahnen müssen immer wieder von Vulkanasche gereinigt werden.

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