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Dieser Psycho-Thriller fesselt Zuschauer bis zum Ende


05.06.2026 – 14:22 UhrLesedauer: 3 Min.

Florence Pugh und Harry Styles: Sie spielen die Hauptrollen in „Don’t Worry Darling“. (Quelle: IMAGO/Courtesy of Warner Bros. Pictures/imago)

Dieser Psycho-Thriller bietet Spannung und ein überraschendes Ende. Insbesondere die hochkarätige Besetzung überzeugt mit ihrer Leistung.

Verschwundene Informanten, korrupte Geheimdienste und digitale Überwachung: Moderne Thriller zeigen längst nicht mehr nur klassische Verfolgungsjagden. Stattdessen verbinden viele Filme aktuelle Ängste mit aufwendig inszenierter Action. Produktionen wie „Nightcrawler“, „Sicario“ oder „Gone Girl“ zeigen eindrucksvoll, wie sich das Genre in den vergangenen Jahren verändert hat.

Seit einigen Jahren erleben psychologische Thriller ein Comeback. Filme setzen dabei zunehmend auf perfekte Fassaden, hinter denen sich dunkle Geheimnisse verbergen. An diesem Punkt knüpft auch „Don’t Worry Darling“ an. Der Film verbindet die glänzende Welt der 1950er Jahre mit unterschwelliger Spannung und einer bedrohlichen Atmosphäre.

Darum geht es in „Don’t Worry Darling“

Alice (Florence Pugh) und Jack (Harry Styles) leben in einer abgeschotteten Siedlung mitten in der Wüste. Während die Männer täglich zu einem geheimen Projekt fahren, verbringen die Frauen ihre Tage zwischen Haushalt, Partys und gemeinsamen Treffen. Das scheinbar perfekte Leben bekommt jedoch Risse als Alice auf Unstimmigkeiten trifft. Immer mehr beginnt sie an ihrer Umgebung zu zweifeln.

Alice versucht mehr herauszufinden und stößt dabei auf Widersprüche, über die niemand sprechen will. Ihr Mann reagiert ausweichend und auch die anderen Bewohner verhalten sich zunehmend seltsam. Je mehr Fragen Alice stellt, desto stärker gerät ihr Alltag außer Kontrolle. Schließlich muss sie entscheiden, ob sie der Wahrheit wirklich näherkommen will oder die Idylle aufrechterhalten will, in der sie lebt.

Chaos hinter den Kulissen überschattete beinahe den Film

Bereits die frühe Produktionsphase von „Don’t Worry Darling“ sorgte für Unruhe. Schauspieler Shia LaBeouf verließ das Projekt noch vor Beginn der Dreharbeiten. Seine Rolle übernahm später Harry Styles. Weshalb Shia LaBeouf das Projekt verließ ist nicht klar. Einigen aussagen nach ist LaBeouf gefeuert worden. Der Schauspieler gab dagegen an freiwillig gegangen zu sein, weil er nicht genug Vorbereitungszeit bekam.

Immer neue Schlagzeilen hielten den Film monatelang im Gespräch und machten „Don’t Worry Darling“ zu einem der meistdiskutierten Hollywoodprojekte noch bevor er umgesetzt wurde. Auch die Beziehung zwischen Regisseurin Olivia Wilde und Hauptdarsteller Harry Styles sorgte immer wieder für Diskussionen. Gleichzeitig berichteten Medien über ein angespanntes Verhältnis zwischen Wilde und Florence Pugh.

Auch beim Filmfestival in Venedig stand weniger der Thriller als vielmehr das Verhalten der Beteiligten im Mittelpunkt. Besonders ein angeblicher Streit zwischen Harry Styles und Chris Pine sorgte damals für viele Spekulationen. Später wurde die Geschichte um eine mögliche Spuckattacke jedoch offiziell zurückgewiesen.

Am Ende schaffte es der „Don’t Worry Darling“ dennoch, das Interesse vieler Zuschauer trotz oder gerade wegen dieser Diskussionen zu wecken. Mit einem Einspielergebnis von 87 Millionen US-Dollar und 6,3 von 10 Sternen auf IMDb konnte der Film letzten Endes überzeugen. Kritiker zeigten sich weniger begeistert, doch die Fans gaben dem Film 74 Prozent auf der Bewertungsplattform „RottenTomatoes“.

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