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Behörde spricht Warnung für Düren aus

10.10 Uhr: Auf der offiziellen Seite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt es weiter Warnungen für die Stadt Düren. Im südwestlichen Stadtgebiet kommt es demnach zu „Rauchniederschlag“ – wie das Amt schreibt, sind „gesundheitliche Beeinträchtigungen“ möglich. Anwohner sollen sich in geschlossene Räume begeben und Fenster schließen. Die Stadt Düren liegt wenige Kilometer nordwestlich des betroffenen Waldbrandgebietes.

Kreis spricht Helfern Dank aus

9.53 Uhr: Wie der Kreis Düren schreibt, sind aktuell mehr als 200 Personen vor Ort im Einsatz. Die Bundeswehr, Mitarbeiter des Forstes und die Polizei unterstützen demnach die Löscharbeiten. Auch Landwirte helfen und bringen Wasser zum Waldbrand.

Der Kreis erklärt: „Wir möchten uns schon jetzt bei allen Helferinnen und Helfern und Einsatzkräften bedanken.“

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Polizeihubschrauber im Löscheinsatz: Der Brand im Hürtgenwald kann derzeit nur aus der Luft bekämpft werden. (Quelle: Christoph Driessen)

Wegen Ascheregen: Auch Notunterkunft muss geräumt werden

9.40 Uhr: Die Notunterkünfte in Straß mussten geräumt werden – wie die „Aachener Zeitung“ berichtet, mussten rund 60 Menschen stattdessen in die Förderschule Athenée Royal in Stockheim gebracht werden. Der Grund sei ein zu starker Ascheregen. Die Bevölkerung wird dazu angewiesen, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Düren rechnet vorerst nicht mit weiterer Evakuierung

9.23 Uhr: Wie eine Sprecherin des Kreises Düren t-online erklärte, wird aktuell nicht mit einer weiteren Evakuierung gerechnet. Gleichzeitig betonte die Sprecherin, dass die Lage vor Ort „dynamisch“ bleibe. Viel hänge auch davon ab, wie sich der Wind in den kommenden Stunden entwickeln wird. Es bestehe momentan „keine große Gefahr“ für das alte Munitionslager in Düren.

Laut der Pressesprecherin werden die Löscharbeiten aber durch alte Weltkriegsmunition, die in dem Waldstück liegt, erschwert. Wie sie erklärte, werden die dadurch entstehenden Gefahren von den Experten berücksichtigt. Bereits gestern war es zu kleineren Explosionen gekommen.

  • Ein Desaster für die US-Armee: So wurde die Schlacht im Hürtgenwald 1944 zum Fiasko

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