Teiche gehören verschiedenen Besitzern

Fischsterben in Bayern – Polizei rätselt


18.09.2026 – 08:07 UhrLesedauer: 1 Min.

Forellen im Teich (Symbolbild): Die Polizei und das Wasserwirtschaftsamt ermitteln. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Wilfried Wirth/imago)

Seit Tagen verenden Fische: Teichbesitzer finden tote Karpfen und Forellen, bisher haben sie schon rund 500 gezählt. Die Polizei ermittelt.

In Oberfranken beschäftigt ein rätselhaftes Fischsterben die Polizei. Bisher sind rund 500 Tiere in zwei Teichen verendet. Laut „Frankenpost“ handelt es sich um Forellen und Karpfen.

Die beiden Teiche gehören zwei verschiedenen Besitzern. Wie das „Bayreuther Tagblatt“ berichtet, dauert das Fischsterben bereits seit Dienstag an.

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Die Ursache ist noch unklar, wie die Beamten mitteilten. Polizei und Wasserwirtschaftsamt untersuchen derzeit Wasserproben aus den Teichen sowie dem Zulauf.

Hat jemand das Wasser vergiftet?

Die betroffenen Teiche werden von einem Bachlauf bei Regnitzlosau im Landkreis Hof gespeist, der unterhalb eines „Stinkbühl“ genannten Hügels verläuft. Laut Polizei gibt es bis jetzt keine konkreten Hinweise auf eine unnatürliche Ursache. Sollte dennoch jemand festgestellt werden, der etwa Schadstoffe eingeleitet hat, müsste sich der mögliche Verursacher wegen Gewässerverunreinigung strafrechtlich verantworten, betonen die Beamten.

Als natürliche Ursache könnte laut „Bayreuther Tagblatt“ Sauerstoffmangel in Betracht kommen – verursacht möglicherweise durch giftige Blaualgen. Zuletzt war auch im oberfränkischen Landkreis Kulmbach ein Fischsterben gemeldet worden. Dort reicherten Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks seit Ende August das Wasser mit zusätzlichem Sauerstoff an, bis sich die Situation Anfang September verbesserte.

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