Bei VOX
Flucht und Verfolgung im Sci-Fi-Thriller mit Scarlett Johansson
21.07.2026 – 13:55 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Zukunft ist Vergangenheit: Mit der düsteren Vision „Die Insel“ inszenierte Regisseur Michael Bay seine Idee von einem möglichen Morgen.
Wenn sich Filmemacher die Zukunft ausmalen, ist diese selten bunt und sorgenlos. Michael Bay, bekannt für Action-Blockbuster wie „The Rock – Fels der Entscheidung“, zeigte 2005 seine Vorstellungen einer Gesellschaft im Jahr 2019. Doch das explosionsreiche Spektakel verfehlte die Gunst des Publikums.
Darum geht es in „Die Insel“
In einer streng überwachten Welt träumt Lincoln Six-Echo (Ewan McGregor) von der sagenumwobenen Insel. Angeblich ist die Insel der letzte Ort auf Erden, der bewohnbar und paradiesisch ist. Je länger er in der sterilen Umgebung seiner Wohneinheit lebt, desto mehr zweifelt er an der vermeintlichen Utopie.
Lincoln ist sich sicher, dass die Versprechen, die sie Tag für Tag hören, Lügen sind. Zusammen mit seiner Partnerin Jordan Delta-Two (Scarlett Johansson) bricht Lincoln aus der sterilen Umgebung seiner Wohneinheit aus und begibt sich hinaus in die Welt außerhalb von Überwachung und Kontrolle. Doch die Entdeckung, die Jordan und Lincoln machen, ist verstörend.
Wie sehenswert ist „Die Insel“?
Bei der Kritik schnitt Michael Bays Action-Sci-Fi-Blockbuster enttäuschend ab. Laut der Bewertungsplattform „Rotten Tomatoes“ fanden nur 39 Prozent der Pressestimmen positive Worte. Die Zuschauer gingen etwas milder mit dem Film ins Gericht: 63 Prozent sprechen sich für die aufwendig produzierte Geschichte aus. Die internationale Filmdatenbank „IMDb“ vergibt 6,8 von 10 möglichen Punkten.
Die actionreiche Produktion läuft am Donnerstag, 23. Juli 2026, um 22.25 Uhr auf VOX. Wer den Sci-Fi-Film verpasst, kann ihn alternativ bei Magenta TV leihen oder kaufen.
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Kritik an Michael Bays Filmen
Dass Michael Bays Filme von der Kritik mit einem strengen Blick betrachtet werden, ist keine Überraschung. Schon seine Hits „Armageddon“ oder „Transformers“ wurden vom Publikum gefeiert, doch von der Fachpresse belächelt.
Grund ist, wie das Filmmagazin „Moviepilot“ schreibt, dass sich Bay auf die reine „kinetische Energie“ fokussiert. Große Bilder, visuelle Effekte und rasante Dialoge: Michael Bay setzt auf die Kraft der wuchtigen Inszenierung, die kaum Raum für lange Dialoge oder tiefgründige Figuren lässt. Ein Kritikpunkt, mit dem Bay sich immer wieder konfrontiert sieht.
Unterschätzte Sci-Fi-Dystopie
Laut der Filmseite „collider.com“ spielte „Die Insel“ weltweit lediglich 162 Millionen US-Dollar ein. Bei einem Budget von geschätzten 125 Millionen US-Dollar ein herber Verlust, der an der Kinokasse erzielt wurde. Der High-Concept-Thriller schoss an der Aufmerksamkeit der Zuschauer vorbei, obwohl Inszenierung, Cast und Marketing hochkarätig waren.
Dennoch schreibt „collider.com“, dass „Die Insel“ einer der meistunterschätzten Filme von Michael Bay ist. Sogar einen Vergleich zur biblischen Geschichte, meint das Filmmagazin zu erkennen: „Ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt – die biblische Parallele zur Geschichte von Moses, der sein Volk aus Ägypten führte, lässt sich nicht leugnen.“ Hinter den massiven Explosionen und Effekten scheint in dieser Story mehr zu stecken.
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