Der zuständige Richter Curtis A. Kin entschied, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung „ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft ist. Sie ist jedoch nicht grenzenlos, etwa im Verhältnis zu privaten Akteuren auf privatem Eigentum, und wie frühere Entscheidungen gezeigt haben, kann sie in angemessener Weise reguliert werden.“
Das Institute for Voice of Liberty hatte gegen das Verbot der historischen Iran-Flagge mit einem Löwen und einer Sonne geklagt. Der iranische Sportminister hatte gewarnt, die Mannschaft könne das Spiel abbrechen, sollte es zu politischen Parolen im Stadion kommen.
Wende bei WM: Irans Profis dürfen in den USA übernachten
Die iranischen Fußballer dürfen bei der WM in Amerika doch in den USA übernachten. Dies bestätigte der iranische Verband am Tag der Auftaktpartie gegen Neuseeland der Deutschen Presse-Agentur. Ursprünglich war geplant, dass das Team um Angreifer Mehdi Taremi erst am Spieltag in die USA reist und direkt nach dem Spiel wieder ins Teamquartier ins mexikanische Tijuana zurückreist.
Möglicherweise hat der Abschluss eines Abkommens zwischen den USA und dem Iran geholfen, den Krieg zwischen beiden Ländern zu beenden. Nach wochenlangen Verhandlungen einigten sich beide Staaten am Sonntag auf eine vorläufige Übereinkunft.
Flutwarnung: Fanfest in Houston abgesagt
Eine Hochwasserwarnung hat vorübergehend zur Schließung des Fifa-Fanfests in der WM-Austragungsstadt Houston geführt. Das teilte das WM-Organisationskomittee der Astronautenstadt, in der das DFB-Team am Sonntag seinen Auftakt mit 7:1 gegen Curaçao gewonnen hatte, vor den Spielen am Montag (Ortszeit) mit.
„Die Sicherheit der Fans, Mitarbeiter, Freiwilligen und Rettungskräfte hat für uns weiterhin oberste Priorität“, hieß es in der Erklärung. Das Fanfest in East Downtown, das Platz für 7.500 Menschen bietet, musste wegen heftigen Regenfällen schon am Sonntag zweimal kurzzeitig geschlossen werden. Wann und ob es in den nächsten Tagen wieder geöffnet werden kann, ist unklar.
Tunesien-Trainer droht Entlassung während der WM
Tunesien ist in den frühen Morgenstunden des Montags in die WM gestartet – und das denkbar schlecht. Gegen Schweden setzte es eine 1:5-Niederlage, die für Trainer Sabri Lamouchi unmittelbare Konsequenzen haben könnte. Seit dem Vormittag mehren sich die Anzeichen, dass er während der Weltmeisterschaft entlassen werden könnte.
