Betrifft alle Mannschaften

Fifa verändert Regel kurz vor WM

Aktualisiert am 28.04.2026 – 12:58 UhrLesedauer: 1 Min.

Schiedsrichter Antonio Mateu (r.) zeigt Argentiniens Lionel Messi die Gelbe Karte: Verwarnungen bleiben nicht ohne Folgen. (Quelle: Ricardo Mazalan/AP/dpa/dpa-bilder)

Bislang wurden Gelbe Karten bei einer WM erst nach dem Viertelfinale gestrichen. Durch die höhere Anzahl an Spielen drohen nun mehr Sperren – das will die Fifa verhindern.

Der Fußball-Weltverband Fifa wird die Regeln für Sperren durch Gelbe Karten für die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko anpassen. Verwarnungen sollen künftig nicht nur nach dem Viertelfinale, sondern erstmals auch schon nach der Gruppenphase gestrichen werden. Diese Regelung soll bei der heutigen Sitzung des Fifa-Councils bestätigt werden, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Zuerst hatte die britische BBC darüber berichtet.

Bislang gilt: Wer im Turnierverlauf seine zweite Gelbe Karte erhält, fehlt im nächsten Spiel gesperrt. Durch die Ausweitung der WM vom 11. Juni bis 19. Juli von 32 auf 48 Teams kommt eine weitere K.-o.-Runde mit 32 Mannschaften hinzu. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Spieler in entscheidenden Partien wie dem Halbfinale gesperrt fehlen.

Statt die Schwelle für eine Sperre auf drei Gelbe Karten anzuheben, gilt laut der BBC eine Aufteilung in zwei Phasen als fairere Lösung. Konkret müssten Spieler entweder in zwei der drei Gruppenspiele verwarnt werden oder zweimal in der Phase vom Sechzehntelfinale bis zum Viertelfinale, um ein Spiel auszusetzen.

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