Newsblog zur WM 2026
Nach Deschamps‘ Schiedsrichter-Kritik: Collina reagiert
Aktualisiert am 15.07.2026 – 20:27 UhrLesedauer: 9 Min.
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WM 2026: Collina weist Kritik an Schiedsrichter zurück
Die Fifa hat die Kritik von Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps an Schiedsrichter Iván Barton aus El Salvador nach WM-Halbfinale zurückgewiesen. Die Antwort des Weltverbandes auf die Bemerkung des französischen Trainers, der infrage gestellt hatte, ob Barton das Niveau für ein WM-Halbfinale besitzt, sei „eindeutig: Ja, selbstverständlich. Unsere Schiedsrichter sind weltklasse“, sagte Pierluigi Collina, Leiter der Fifa-Schiedsrichterkommission, auf AFP-Anfrage.
Nach dem verlorenen Halbfinale gegen Spanien (0:2) hatte sich Deschamps am Dienstag kritisch mit Blick auf den Referee geäußert. „Hat der Schiedsrichter das Niveau, um ein Halbfinale einer WM zu leiten? (…) Darauf werde ich nicht antworten. Es gab einige Situationen, die häufig auch zu unserem Nachteil ausgelegt wurden“, sagte er. Deschamps räumte zugleich ein, dass der Hauptgrund für die Niederlage in der Leistung seines eigenen Teams gelegen habe.
Die Schiedsrichterleistungen sind seit Beginn der WM 2026 in Nordamerika häufig diskutiert worden. Zuletzt hatte Ägypten den Ausschluss des französischen Schiedsrichters Francois Letexier gefordert und ihm „offensichtliche Fehler“ vorgeworfen, die nach Ansicht der Ägypter Argentinien im Achtelfinale (3:2) begünstigt hätten.
Kurz nach Finaleinzug von Spanien: Einbruchsversuch bei Yamal vereitelt
Unbekannte haben versucht, in das Haus des spanischen Fußball-Nationalspielers Lamine Yamal bei Barcelona einzubrechen. Der Einbruchsversuch sei in der Nacht auf Mittwoch vom privaten Sicherheitsdienst des 19-Jährigen vereitelt worden, berichteten die Zeitung „La Vanguardia“ und weitere spanische Medien unter Berufung auf die Behörden der Region Katalonien. Nur wenige Stunden zuvor hatte Yamal mit Spanien bei der WM in den USA nach einem Halbfinal-Sieg über Frankreich (2:0) das Endspiel erreicht.
Die katalanische Polizei bestätigte auf Anfrage den Vorfall, nicht aber die Identität des betroffenen Hausbesitzers. Dementiert wurden die Berichte zugleich nicht. Man habe Ermittlungen aufgenommen und fahnde nach den unerkannt entkommenen Tätern, sagte ein Sprecher der Mossos d’Esquadra.
