Newsblog zum Waldbrand in NRW

Neue Windverhältnisse: Einsatzzentrale muss umziehen


Aktualisiert am 14.08.2026 – 16:09 UhrLesedauer: 8 Min.

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Live: Einsatzkräfte kämpfen gegen den Waldbrand. (Quelle: reuters)

In der Gemeinde Hürtgenwald brennt ein Wald. Der Kreis Düren spricht von einer dynamischen Lage. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Seit Donnerstagnachmittag brennt es in der Eifel. Mittlerweile stehen 300 Hektar Wald in Flammen. Die Feuer breiten sich immer weiter aus und bedrohen die Gemeinde Hürtgenwald nahe der belgischen Grenze.

Wind gedreht: Feuerwehr verlegt Einsatzzentrale

16.01 Uhr: Aufgrund der Änderung der Windverhältnisse wird die Einsatzzentrale der Sicherheitskräfte verlegt. Laut der Pressesprecherin im Kreis Düren habe sich der Wind gedreht, wodurch der aktuelle Ort perspektivisch durch das Feuer gefährdet ist. Zudem sollen die neuen Windverhältnisse die Flugrouten der Hubschrauber erschweren.

Die Zentrale werde nach Angabe der Pressesprecherin jetzt stückweise verlegt. Eine unmittelbare Gefahr, dass die Zentrale durch das Feuer gefährdet ist, bestehe aktuell allerdings nicht.

Einsatzkräfte koordinieren weitere Löscharbeiten

15.11 Uhr: Wie der Kreis Düren mitteilte, sind bei den Löscharbeiten mehr als 200 Einsatzkräfte vor Ort. Wie t-online-Reporter Lars Wienand vom Rande des Hürtgenwalds berichtet, koordinieren mehrere Einsatzkräfte die weiteren Löscharbeiten.

Von einem Tankfahrzeug des THW werden die Einsatzfahrzeuge neu betankt. Im Bild befüllen Spezialisten des „Waldbrandteams Fire Crew“ ihr Fahrzeug.

Ein Fahrzeug der Einsatzkräfte wird aufgetankt. (Quelle: Lars Wienand)

„Ihr seid alle Idioten“: Jörg Kachelmann über Ursache von Waldbränden

14.52 Uhr: Der Meteorologe Jörg Kachelmann hat im Podcast „Ronzheimer“ zum Rundumschlag ausgeholt und heftige Kritik an der Berichterstattung über Wetter und Klima geübt. Was den Meteorologen dabei besonders aufregt, sind die angeblichen Auslöser von Waldbränden, die in Deutschland häufig angeführt werden. Kachelmann sagte: „Wenn es kein Gewitter ist, gibt es nur noch die Möglichkeit der Brandstiftung.“

Rauch erschwert wohl Löschaktion

14.31 Uhr: Wie die „Aachener Zeitung“ berichtet, nimmt die Rauchentwicklung im Hürtgenwald und seiner Umgebung immer weiter zu. Dadurch werde auch der Einsatz der Löschhubschrauber erschwert.

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Waldbrand erreicht offenbar historische Ausmaße

14.02 Uhr: Der Waldbrand in Hürtgenwald gehört wohl inzwischen zu den größten Bränden dieser Art in Nordrhein-Westfalen. Wie Landrat Ralf Nolten erklärte, brennen aktuell 300 Hektar Land. Dieses Zahlen sind bisher nicht amtlich bestätigt.

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