Polizei beschlagnahmt fünf Sportwagen

Ferrari und Lamborghini liefern sich Rennen auf Autobahn


18.05.2026 – 16:56 UhrLesedauer: 1 Min.

Baulicht l(Symbolbild): Unter Verdacht stehen sechs Männer im Alter von 23 bis 41 Jahren. (Quelle: Friso Gentsch/dpa/dpa-bilder)

Sechs Männer sind in fünf Autos unterwegs, auf Motorhauben sind Nationalfahnen gespannt. Zeugen beschreiben, wie die Männer immer wieder alle Spuren blockieren – und dann um die Wette fahren.

Einsatzkräfte der Autobahnpolizei haben in Nordrhein-Westfalen fünf hochmotorisierte Sportwagen sichergestellt. Außerdem beschlagnahmten die Beamten die Führerscheine von sechs Verdächtigen, die in den Autos saßen. Es besteht der Verdacht, dass die Männer ein verbotenes Autorennen auf der A4 veranstaltet haben.

Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatten Zeugen am Samstagabend gegen 19.20 Uhr die Polizei alarmiert. Demnach waren die Männer zu diesem Zeitpunkt kurz vor dem Kreuz Köln-West in Richtung Aachen mit einem Porsche Cayenne, zwei Mercedes-C-Klassen, einem Lamborghini Urus sowie einem Ferrari auf der Autobahn unterwegs.

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Die Verdächtigen sollen sich wiederholt mit ihren Autos nebeneinander auf allen drei Fahrstreifen formiert und den nachfolgenden Verkehr durch abrupte Bremsmanöver stark abgebremst haben, teilten die Beamten mit. Dann hätten die Männer Vollgas gegeben, um sich gegenseitig und auch Unbeteiligte links und rechts zu überholen.

Fahnen auf Motorhauben: Polizei ermittelt

Bei den sechs Sportwagenfahrern handelte es sich um Männer im Alter von 23 bis 41 Jahren. Einige der Fahrer hatten laut Polizei kurdische Nationalflaggen über ihre Motorhauben gespannt.

Mehrere Streifenwagenbesatzungen fuhren zum Einsatzort auf die Autobahn. Die Beamten leiteten die Kolonne der Verdächtigen von der A4 auf ein Tankstellengelände. Jetzt suchen die Ermittler nach weiteren Zeugen.

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