Nach rund zwei Jahren
FC Bayern verkündet Trennung von wichtigem Mitarbeiter
Aktualisiert am 02.11.2026 – 20:56 UhrLesedauer: 2 Min.
Kurz vor dem wichtigen Champions-League-Spiel in Madrid verkündet der FC Bayern eine wichtige Personalie. Der Chefscout geht.
Der FC Bayern und Nils Schmadtke gehen zeitnah getrennte Wege. Wie der Klub am Montagabend mitteilte, wird die Zusammenarbeit mit dem Chefscout zum 31. Januar 2027 beendet. Schmadtke arbeitet seit Oktober 2024 beim Rekordmeister, wurde von Max Eberl zum Verein geholt. Nach etwas mehr als zwei Jahren ist nun Schluss. Schmadtke galt als enger Vertrauter Eberls.
„Für den FC Bayern zu arbeiten, war eine besondere Aufgabe und eine große Ehre. Ich bin stolz darauf, wie wir das Scouting in den vergangenen zwei Jahren neu aufgestellt haben“, wird Schmadtke in der Meldung zitiert. „Mein besonderer Dank gilt meinem Team für seine Leidenschaft, seine Expertise und die großartige Zusammenarbeit. Ich gehe mit einem guten Gefühl.“
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Sportvorstand Max Eberl bezeichnete den 37-Jährigen als „sehr große Unterstützung“ in der Kaderplanung. „Als Head of Scouting hat er die Abteilung mit vielen neuen Ideen gestaltet“, so Eberl. Der Sohn des ehemaligen Bundesliga-Torhüters und Managers Jörg Schmadtke arbeitete zuvor für Borussia Mönchengladbach und den VfL Wolfsburg.
Erste Berichte über Trennung im Sommer
Gründe für die Trennung nannte der FC Bayern nicht. Ob sie mit einem nahenden Wechsel zu einem anderen Klub zusammenhängt, ist nicht bekannt. Im August hatten der „Merkur“ und die „tz“ gemeldet, das aus der Führungsetage der Bayern Schmadtkes Aus gefordert worden war.
Sein radikaler Umbau der Scouting-Abteilung sei kritische beäugt worden. Als möglicher Nachfolgekandidat galt damals Christopher Vivell, ehemals Kaderplaner von RB Leipzig, heute in Diensten von Manchester United.
