Hoch-Risikospiel

FBI plant Sicherheit bei Halbfinal-Kracher

14.07.2026 – 13:49 UhrLesedauer: 2 Min.

Lionel Messi: Er ist auf der Jagd nach seinem zweiten WM-Titel. (Quelle: IMAGO)

Im Halbfinale trifft Argentinien am Mittwoch auf England. Das Spiel hat es lange Zeit nicht gegeben – und wird unter strengen Sicherheitsvorkehrungen ausgetragen.

Die Sicherheitsvorkehrungen rund um das WM-Halbfinale zwischen England und Argentinien werden deutlich verschärft. Wie mehrere Medien unter Berufung auf die Polizei von Atlanta berichten, sind zusätzliche Einsatzkräfte und weitere Ressourcen im Einsatz.

In einer Mitteilung hieß es: „Zusätzliches Personal und zusätzliche Ressourcen sind bereits im Einsatz und werden auch weiterhin strategisch an und um die Veranstaltungsorte, in den Ausgehvierteln und anderen stark frequentierten Bereichen eingesetzt, um ein sicheres und angenehmes Erlebnis für alle zu gewährleisten.“

Die Maßnahmen dienten dem Schutz der Öffentlichkeit und sollten potenzielle Straftaten abschrecken. Ziel sei es, „dass Einwohner und Besucher dieses historische Ereignis sicher genießen können“. Nach Informationen der argentinischen Zeitung „La Nación“ stufen die Behörden die Partie in die höchste Risikokategorie ein. Die Hotels beider Mannschaften sollen deshalb verstärkt von der Polizei bewacht werden.

Mit der englischen Nationalmannschaft möchte Harry Kane ins Endspiel. (Quelle: IMAGO/Latin Sport Images)

Zwei Tage vor dem Halbfinale fand dem Bericht zufolge zudem ein Treffen mit Vertretern der Fifa, des FBI sowie der Polizeibehörde von Miami statt. Aus der Stadt im US-Bundesstaat Florida wird eine große Zahl argentinischer Fans erwartet. England und Argentinien treffen am Mittwoch (21 Uhr im Liveticker bei t-online) in Atlanta aufeinander. Der Sieger zieht ins Finale der Weltmeisterschaft ein. Zuletzt standen sich beide Nationen 2005 in einem Testspiel gegenüber.

Besondere Brisanz erhält die Begegnung auch mehr als 40 Jahre nach dem WM-Viertelfinale 1986. Damals gewann Argentinien mit 2:1 – unter anderem durch Diego Maradonas berühmtes Tor mit der „Hand Gottes“. Zudem gilt der Falklandkrieg von 1982, bei dem rund 1.000 Soldaten ums Leben kamen, bis heute als belastendes Kapitel in den Beziehungen beider Länder. Spieler beider Mannschaften betonten bereits, dass es sich um ein Fußballspiel handle.

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