Eine Region rückt überraschend in den Fokus

„Extrem“: DWD weitet Warnungen aus


18.06.2026 – 13:49 UhrLesedauer: 2 Min.

Bis nach Niedersachsen hinein gelten Hitzewarnungen der Stufe 2: Obwohl es weiter südlich nicht weniger heiß wird, ist etwa für den Oberrheingraben nur Stufe 1 ausgerufen. (Quelle: DWD)

Die Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes leuchtet jetzt fast komplett in verschiedenen Tönen der Warnfarbe Lila. Eine Region sticht besonders hervor.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in fast ganz Deutschland vor Hitze. Die Landkreiskarte des Dienstes ist bis auf einige Abschnitte an der Ostseeküste in Gänze eingefärbt.

Die meisten der amtlichen Warnungen gelten vom Freitagvormittag bis zum Freitagabend. Aber auch am Donnerstag besteht in mehreren Kreisen bereits Gefahr wegen Hitze.

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In einer Region warnen die Experten sogar vor „extremer Hitze“: Sie erstreckt sich im Westen vom Kreis Emsland in Niedersachsen bis zum Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen, umfasst das Ruhrgebiet und Ostwestfalen, schließt Nordhessen mit ein und endet erst im Kreis Göttingen.

Im Video | In diesen Regionen wird es bis zu 40 Grad heiß

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Quelle: Wetter.com

Bis zu 35 Grad können dem DWD zufolge am Freitag in Niedersachsen gemessen werden, in Nordrhein-Westfalen sind es bis zu 37 Grad, in Hessen sogar bis zu 38 Grad.

Wieso gilt die Warnung vor extremer Hitze so weit nördlich?

Temperaturen von bis zu 37 Grad können zwar auch in Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und dem Saarland erreicht werden, dennoch hat der DWD in diesen Bundesländern bloß eine Hitzewarnung der Stufe 1 ausgerufen. Der Grund: Bei Hitzewarnungen kommt es dem DWD auf die gefühlte Temperatur an. Nur wenn diese am frühen Nachmittag einen Wert von 38 Grad übersteigt, erhöht der Dienst auf Hitzewarnstufe 2.

Zur Berechnung der gefühlten Temperatur setzt der DWD das sogenannte Klima-Michel-Modell ein, das den Wärmehaushalt eines Modellmenschen (Klima-Michel) bewertet und neben der Temperatur auch Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit einbezieht.

„Hitzebelastung kann für den menschlichen Körper gefährlich werden und zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen“, mahnt der DWD. „Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Hitze, trinken Sie ausreichend Wasser und halten Sie die Innenräume kühl.“

Unwettergefahr: Gewitter, Hagel, Starkregen

Zudem erwartet der DWD Gewitter. Schon ab der Nacht zum Freitag können sie bevorzugt im Westen und im Nordwesten Starkregen bringen. Am Freitag ziehen nachmittags und abends neue Gewitter heran. Laut DWD sind dann sogar extreme Unwetter möglich.

Das hieße: mehr als 40 Liter Regen innerhalb kurzer Zeit, größerer Hagel und schwere Sturmböen. In der Nacht zum Samstag klingt die Gewitteraktivität dann allmählich ab. Der Heat Dome – eine meteorologische Hitzeglocke – bleibt unterdessen weiter erhalten. Für Samstag, Sonntag und Montag sind verbreitet schwülheiße 30 bis 38 Grad angekündigt.

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