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Finanzen

Experten rechnen mit baldigem Überangebot an Öl

wochentlich.deBy wochentlich.de25 Juli 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Experten rechnen mit baldigem Überangebot an Öl
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Nach dem Krieg

Kommt bald die Ölschwemme?


Aktualisiert am 24.07.2026 – 23:48 UhrLesedauer: 2 Min.

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Öltanks: Kommt nach dem Krieg ein Überangebot? (Quelle: Bodo Marks/dpa/dpa-bilder)

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Rohöl ist derzeit noch teuer und knapp, doch das könnte sich bald ändern. Experten rechnen mit einem Überangebot.

Der Ölpreis ist in den vergangenen Tagen wieder auf über 100 Dollar pro Barrel gestiegen, wegen des Iran-Krieges sitzen noch immer Tanker im Nahen Osten fest. Es werden bereits Ölreserven angezapft. Doch schon bald könnte sich das Blatt wenden.

Experten der US-Bank JP Morgan rechnen damit, dass es nach einer Öffnung der Straße von Hormus zu einer Ölschwemme kommen könnte. Das liege daran, dass dann in kurzer Zeit bis zu 60 Millionen Barrel auf den Markt kommen. Das könnte den Preis für Rohöl auf 68 US-Dollar drücken. Der Markt, so die Banker, sei auch durch eine geringere Nachfrage aus China unter Druck. Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostizierte bereits im Juni einen Überschuss von bis zu vier Millionen Barrel Öl pro Tag für das Jahr 2026.

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Die Nachrichtenagentur Reuters rechnet damit, dass es spätestens 2027 ein Überangebot an Öl geben wird. Acht von Reuters befragte Analysten gehen für das Jahr 2026 von einem durchschnittlichen Defizit von 1,5 Millionen Barrel pro Tag aus, was etwa dem Doppelten des in einer ähnlichen Umfrage im April prognostizierten Defizits von 750.000 Barrel pro Tag entspricht. Im Gegensatz dazu hatten die Analysten vor dem Iran-Krieg für 2026 einen Überschuss von 1,63 Millionen Barrel pro Tag erwartet.

Die Umfrage ergab jedoch auch, dass der Markt sich voraussichtlich im Jahr 2027 wieder erholen und einen Überschuss von 1,9 Millionen Barrel pro Tag erreichen wird. „Dieser Markt hat sich schnell von der Angst vor einer Verknappung hin zum Risiko eines Überangebots gewandelt. Die Dominanz der USA im Energiesektor kommt hier deutlich zum Tragen – unsere Exporte waren eine Rettungsleine“, sagte Phil Flynn, Senior-Analyst bei der Price Futures Group.

China kauft weniger Öl

Elektrofahrzeuge von BydVergrößern des Bildes
China setzt auf Elektroautos: Das verringert die Nachfrage nach Öl. (Archivbild) (Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa/dpa-bilder)
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