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Sport

Ex-Tour-Sieger schockiert mit Aussagen über Unfall

wochentlich.deBy wochentlich.de19 September 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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„Mein Herz lag frei“

Ex-Tour-Sieger: Schockierende Aussagen über Unfall


19.09.2026 – 15:16 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Chris Froome: Der 41-Jährige dominierte über Jahre im Radsport. (Quelle: IMAGO/Fotoreporter Sirotti Stefano/imago-images-bilder)

Der viermalige Tour-de-France-Sieger Chris Froome ist im Sommer 2025 in ein schweres Unglück verwickelt. Nun spricht er über den Vorfall – mit deutlichen Worten.

Chris Froome gehört zu den erfolgreichsten Radsportlern der letzten zwei Jahrzehnte. Der Brite gewann gleich viermal die Tour de France (2013, 2014 bis 2017), entschied dazu auch zweimal die Vuelta in Spanien (2011, 2017) und den Giro d’Italia (2018) für sich.

Im Spätsommer 2025 aber verunfallte Froome schwer. Dass er heute, gut ein Jahr später, wieder ein normales Leben führen könnte, war keineswegs sicher. „Ich hätte mich auf dem Rad fast umgebracht, es folgten monatelange Krankenhausaufenthalte und gesundheitliche Probleme, und ich musste Medikamente einnehmen, um wieder gesund zu werden“, beschrieb der 41-Jährige nun im Interview mit „Cyclingnews“ die Monate danach. „Es ging mir wirklich nur darum, mich wieder auf die Beine zu bringen, um wieder ein normales Leben führen zu können.“

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Froome war beim Training in Südfrankreich ohne Beteiligung anderer Radprofis oder Fahrzeuge mit einem Verkehrsschild kollidiert. Medienberichten zufolge war er dabei mit mehr als 45 Kilometern pro Stunde unterwegs. Anschließend musste er im Militärkrankenhaus Sainte Anne Toulon in Frankreich notoperiert werden.

„Extrem, extrem viel Glück gehabt“

Nach Froomes Schilderung hätte eine spätere medizinische Versorgung tödliche Folgen haben können. Es habe die Gefahr bestanden, dass er „ausblutet“. Froome erklärte: „Der Krankenwagen war, glaube ich, innerhalb von sieben, acht Minuten nach meinem Sturz da; wenn sie nicht so schnell da gewesen wären, wäre ich heute wohl nicht mehr hier.“ Er habe „extrem, extrem viel Glück gehabt“.

Besonders schwer hatte es Froome am Brustkorb getroffen. Bei der Operation stellten die Ärzte einen Riss des Herzbeutels fest, der durch ein stumpfes Brusttrauma verursacht worden war. Er sei „fast gestorben“, sagte Froome nun und schilderte die Verletzungen anschließend weiter: „Mein Herzbeutel war aufgerissen, mein Herz lag frei. Ich habe mir alle Rippen gebrochen. Die haben meine Brusthöhle eingedrückt.“ Dies habe bis heute Folgen: „Deshalb habe ich an jeder Rippe Metallplatten, um den Brustkorb offen zu halten, denn der gesamte Brustkorb ist quasi zusammengebrochen. Die Rippen haben der rechten Lunge großen Schaden zugefügt. Eine der Rippen hat das Herzbeutelgewebe aufgerissen.“

Die Folgen des Unfalls beschäftigten Froome noch lange. Im Juli 2026 gab der in Kenia geborene Brite bekannt, seine Laufbahn zu beenden. „Jetzt erst fange ich ganz langsam wieder an, auf das Rad zu steigen, um den Kopf freizubekommen, mit Freunden rauszufahren und einfach nur eine gute Zeit zu haben“, sagte Froome weiter.

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