„Das geht nicht“

Ex-Nationalspieler rügen Klopp nach Aussage

14.06.2026 – 15:07 UhrLesedauer: 2 Min.

Jürgen Klopp: Er ist als Experte bei der WM. (Quelle: Tom Weller)

Das Experten-Duo Jürgen Klopp und Thomas Müller hat bislang viel Spaß zusammen. Ein Satz des einstigen Liverpool-Trainers wird ihm aber nun zum Verhängnis.

Eine eigentlich spaßige Unterhaltung zwischen Ex-Nationalspieler Thomas Müller und dem früheren Trainer Jürgen Klopp hat eine Debatte ausgelöst. Im Mittelpunkt: der 58-Jährige, der mit einer Aussage die Gemüter von Lothar Matthäus, Andreas Möller und Stefan Effenberg erhitzte. „Ich finde, das geht nicht. So einen Satz finde ich respektlos“, polterte Möller im WM-„Doppelpass“ bei Sport1 in Richtung Klopp. „Wir wissen ja, was daraus gemacht wird. Das ist ein No-Go.“

Was war passiert? Klopp hatte bei MagentaTV vor laufender Kamera in einem Gespräch mit Thomas Müller über die mögliche deutsche Aufstellung gegen Curaçao gesagt: „Zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf – noch. Noch.“ Rekordnationalspieler Matthäus hatte in der „Bild“-Zeitung „mangelndes Feingefühl“ angemerkt, weil Klopp und Müller die Aufstellung Jamal Musialas infrage gestellt hatten.

Im Video | Reporter nervt Nagelsmann mit Klopp-Frage

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Möller fuhr fort: „Wenn Klopp Bundestrainer wäre – und im Hintergrund würden solche Sachen laufen, da wäre er auch nicht amüsiert“, sagte er. Ex-Nationalspieler und t-online-Kolumnist Effenberg schloss sich ihm an, kreidete Klopp aber vor allem eines an: „Das geht nicht, er spricht vor einem Millionen-Publikum. Auch mit dem Lachen hinten raus“, sagte der 57-jährige Effenberg.

Einen solchen Spruch könne er „mit einem Bierchen an der Bar machen, wenn du allein bist. Aber nicht vor einem Millionen-Publikum, das ist ein absolutes No-Go“. Klopp bringe Nagelsmann so „in die Bredouille. Nagelsmann weiß gar nicht, wie er darauf antworten soll“, so Effenberg.

Angesprochen auf Klopps Aussagen reagierte Nagelsmann bei der Pressekonferenz vor dem Auftaktspiel gegen Curaçao am Sonntag (ab 19 Uhr im Liveticker bei t-online) gelassen. Deutschland habe „viele Experten, auch Thomas und Jürgen sind coole Jungs“, sagte der 38-Jährige: „Sie hatten viel Erfolg in der Fußballwelt. Sie können über alles reden, was sie wollen. So ist das eben.“

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